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Weisung, dem Vereine von dem Zustande ihrer Gesund-heit, die allen ächten Republikanern theuer sein muß, Rechen-schaft abzulegen. Vom 9. Ventose bis zum 29. Pluviose desJahres II finden sich die Bürger Lebout, Fremiot, Gentp,Louia, Minet, Lucas, Cerf, Marche, Petit, Perrier, fernersechs Mitglieder der Section des Tempels nacheinander beiRobespierre und Couthon ein, mit einer Ergebenheit, welchevon den Höflingen Ludwig's XIV. oder den Senatoren desTiberius nicht übertreffen wurde.

Den Briefen der öffentlichen Personen und der Volks-vcreine wollen wir einige Auszüge aus den Privatcorrespon-denzen beifügen.

Am 11. Prairial des Jahres II schreibt Bürger H....jvon Vesoul an Robespierre: „Repräsentant, Sie leben nochzum Glücke Ihres Landes, trotz der Bösewichter und Verräther,die Ihren Untergang beschlossen hatten. UnaufhörlicherDank dafür sei dem höchsten Wesen, welches überIhre Tage wacht; es weiß, daß sie dem Vater-lande kostbar sind." ')

Im Moniteur können wir finden, daß Robespierre, umInteresse für seine Person zu erwecken, ohne Unterlaß vonsein Leben bedrohenden Verräthern und Mördern spricht; jaer läßt sich sogar, wann er aus den Sitzungen des Conventesoder der Jakobiner tritt, begleiten. Diese zweideutige Denun-ciation war gewöhnlich das Signal zu irgend einer neuenLäuterung, die er zum Voraus rechtfertigte. Der Demo-krat aus Vesoul wünscht ihm zweifelsohne Glück, daß er einemDolchstoße entronnen ist; dieser aber ist wohl ebenso imaginär,als jener der unglücklichen Cäcilie Renaud, die dem Götzendes Triumvirats ohne allen Grund zum Opfer fallen mußte.Aus Anlaß dieses brutalen Gewaltactes ruft Riouffe aus,niemals habe es eine grausamere Schmeichelei gegeben.

„Es ist offenkundig und erwiesen," sagt er, „daß die

1) Bericht u. s. w., S. 103.