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[2. Band.]
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der Apostel der Freiheit und der überaus gefühlvolle,menschliche und wohlthätige Mann. ')

Am 30. Prairial hören wir Dinge, die nicht mehr nurals Schmeichelei, sondern als förmliche Anbetung zu betrachtensind. Bürger C.... schreibt nämlich von CHLteau-Thierry:„An Robespierre, den Bürger und Begründer der Re-publik. Gestatten Sie, ich bitte Sie inständigst, einemjungen Manne von siebenundachtzig Jahren, Sie wegenDessen, was er im Moniteur gesehen und gelesen hat, zubeglückwünschen.... Ich betrachte Sie als den Messias,den der Ewige verheißen hat, um Alles zu belohnen."

Am 22. Mesfldor schreibt ihm der Bürger I. von Toulouse:„Du bist mein Apostel, denn du hast immerdar das Rechtegewollt. Denke dir das Vergnügen, welches ich empfindenmußte, als Personen, denen ich meine Bewunderung für dichund mein Verlangen bezeugte, dich kennen zu lernen, dich zusehen, dich zu hören, mich versicherten, die Aehnlichkeitzwischen uns beiden sei wahrhaft auffallend, jasie sagten mir selbst: »So, du willst Robespierre sehen?Nun, so betrachte dich nur in diesem Spiegel.«Ich ward schamroth darüber, daß ich dem Regeneratorund Wohlthäter meines Vaterlandes nur in den Ge-sichtszügen ähnlich sein sollte."

Am 31. Januar 1792 fleht ihn der Bürger D..., Spe-zereihändler in Paris, an, „ihm die Ehre zu erweisen, einendem Vaterlande so theueren Namen, wie es derIhrige ist, einem unschuldigen Kinde, das mirbald geboren wird, in der Taufe zu schenken. Ichgedenke dasselbe unter den Auspicken eines Pathen, der soviele Proben seines Geistes, seiner Vaterlandsliebe, mit EinemWorte aller Tugenden abgelegt hat und dessen Namein allen gegenwärtigen und künftigen Jahrhun-

t) Bericht u. s. w., S. 109. — 2) Ebendas.3) Ebendas. S. 110.