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[2. Band.]
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Vater des Vaterlandes, den Eckstein des republi-kanischen Gebäudes nennen und dessen geheiligtenNamen sie in aller Ehrerbietung ihren Kindernbeilegen, welches die Andern als den Schöpfer, denRegenerator des Menschengeschlechts, den vomEwigen verheißenen Messias, ihren Engel, ihreneinzigen Gott preise», nach dessen Anblick manwie nach dem höchsten Glücke trachtet, dem man dieWeisheit, die Vorsicht und Unfehlbarkeit Gottesselbst zuschreibt, zu dessen Füssen man sich nieder-wirft, dem man Weihrauch und Altäre verspricht, dasman schon in den Himmel erhebt: dieses Wesen ist dermoderne Octavius, das Haupt der Triumvirn, die Personi-fication der Revolution, der König der Schreckensherrschaft,Robespierre der Römer, der unter der Maske der Heucheleinach der Dictatur und der Wiederherstellung der römischenRepublik trachtet, um seine Pläne zu vollführen, erdichteteKomplotte ersinnt und bei nächtlichen Orgien Proscriptions-listen entwirft, die ihm ein ganzes Jahr lang täglich fünfzigbis achtzig Menschenopfer liefern, deren Blut er trinkt, derenVermögen er raubt und deren Haut er gerben läßt.

„Ach," ruft Courtois in seinem Berichte aus, „hierkann man mit Recht sagen: Selbst wenn die Pest Aem-ter und Schätze zu vertheilen hätte, würde sieihre Höflinge finden."') Wir können beifügen: Siewürde selbst Anbeter finden, wie Robespierre, wenn seine Herr-schaft länger gedauert hätte, Tempel und Altäre bekommenhaben würde.

„Schon vor seinem Falle," sagt ein anderes Convents«mitglied, „war er mehr als ein König. Hätte man ihm denSeefasan des Tiberius zum Geschenke gemacht, so hätte er unsnicht nur über die Sauce, die wir ihm geben sollten, befragen,

1) S. 42.