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[2. Band.]
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Einulldzwanzigstes Kapitel.

Sitten und Sturz der Triumvirn.

Ähnlichkeit zwischen den antiken und modernen Triumvirn —Sitten Nvbehierre's, Couthon's und Saint-Just's — Wortedes Georg Dnval, Niouffe, Courtois — Orgien in Maisons-Alfort,Autenil, Passy, Vanves, Jssy, Clichy-Barröre, Dupin, Vouland,Vadier — Zeugniß des Moniteur — Geschichtschreiber der Re-volution — Die Triumvirn durch ein Weib verrathen — Letzter Zugder Ähnlichkeit mit den klassischen Vorbildern — Diner bei Cvu-tho» — Carnot findet die Liste der Proscribirien — Complot— Tag des 9. Thermidor — Sturz und Tod der Triumvirn.

Octavius, Antonius und Lepidus, sagen uns die Ge-schichtschreiber, waren nicht nur wegen ihrer grausamen undräuberischen Thaten, sondern auch wegen ihres wüsten, gott-losen und schwelgerischen Lebens berüchtigt. Insbesondere gabOctavius, welcher unter dem Namen Augustus strenge Gesetzesür die Verbesserung der Sitten erließ, öffentlich das Beispieldes Ehebruchs, feierte Orgien, welche zu beschreiben auch diekühnste Feder beanstandet, und spottete bei jeder Gelegenheitüber die Religion der Vorfahren. Solchen Geschöpfen Altäreerrichten und sie wie Götter ehren ist der höchste Grad derErniedrigung.

Wir haben den Schleier, welcher das Leben Saint-Just'sumhüllt, ein wenig gelüftet; das Leben Couthon's ist desNamens Panther des Triumvirats, den man ihm ge-geben, ganz entsprechend. Wir haben jetzt noch das Lebendes unbestechlichen Robespierre und einiger der tugend-haften Cato, die, nachdem sie seine Schändlichkeiten langeZeit unterstützt hatten, ihn vom tarpejischen Felsen stürzten,zu besprechen.

Die Geschichte sagt uns, daß Robespierre's Triumph in