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Arras nach seinem ersten revolutionären Feldzuge von einerehemaligen Geliebten vorbereitet wurde. Sie sagt uns,daß er mit einer Tochter seines Hauswirthes in Paris, desTischlers Duplay, im Concubinate lebte. Sie lehrt uns, daßer sich weder die feinen Gastmahle, noch die eckelerregendenOrgien der antiken Triumvirn versagte. „Ihr, die ihr so oftdie Nüchternheit Robespierre's habt rühmen hören," schreibtGeorg Duval in seinen Denkwürdigkeiten derSchreckensherrschaft, „wenn ich euch sage, daß auch erdie Belustigungen jener kleinen Orgien freilich nicht mit denMännern, die ich eben genannt, als Hebert, Pache, Momoro,Rousin, Maillard, Hassenfratz rc., sondern mit Leuten seinerWahl nicht zurückwies, so würdet ihr ein Wenig erstauntsein. Und doch bleibt es wahr und ich werde darauf nochzurückkommen. Die feinen Gastmahle Robespierre's verdienenschon einen besondere» Artikel." ')
Welches waren die Männer der Wahl Robespierre's, dieFreunde, die er würdigte, an seinen Vergnügungen Theil zunehmen? Das wollen wir von Riouffe hören. „Couthon,"sagt er, „richtete sich täglich durch die Lockungen Bagatelle'smehr zu Grunde. Robespierre, Saint-Just, Le... Tascheraumachten Ausflüge in die Umgebung von Paffy, und bei Ein-bruch der Nacht fanden sich diese grausamen Tyrannen immerwieder dort ein."
In seinem Berichte über die bei den Besiegten des 9. Ther-midor mit Beschlag belegten Papiere erklärt sich Courtois mitaller nur möglichen Bestimmtheit über die lacedämonische Ent-haltsamkeit dieser Freunde der Tugend. „Diese Menschen,"sagt er, „erschreckten oft, wenn sie, von Wein und Bluttrunken, ihreverbrecherischen Orgien verließen, die vonden Gesetzgebern Hintergangene Menschheit mit jenen völker-mörderischen Decreten, durch welche, wie von einem elektri-schen Schlage getroffen, Tausende von Unschuldigen zugleich,
1) B. III. S. 21ö. - 2) Denkwürdlgketten S. 248.