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reichlich aus der Wunde, die er in der linken unteren Kinnladehat. Diese Kinnlade ist von einem Schusse durchbohrt undzerschmettert, sein Hemd ist über und über blutig; er ist ohneHut und ohne Halsbinde. Er trägt einen himmelblauen Frack,denselben, den er am Tage des Festes des höchsten Wesenstrug, eine Nankinghose und blaue bis auf die Fersen umge-schlagene baumwollene Strümpfe. Zu zwei bis drei verschie-denen Malen ward Robespierre von einigen Bürgern, insbe-sondere von einem Kanonier seiner Heimath, der ihm in mili-tärischem Tone seine Treulosigkeit und Verruchtheit vorwarf,mißhandelt.')
Während der ganzen Nacht durchziehen die Schreier unterdem Ausrufe: „Die große Verschwörung des Cati-lina Robespierre und Genossen" — die Straßen derStadt. -)
Um neun Uhr Morgens holte man die übrigen im Rath-hause verbliebenen Gefangenen, ein trauriger Zug, welcherParis inmitten der durch den Lärm der Ereignisse an dasUfer des Stromes herbeigezogenen Menge langsam durchschritt.Escortirende Gensdarmen trugen mehrere Sänften; die eine,mit einem großen Tuche bedeckt, verbarg den Leichnam desLebas; auf den andern, welche nicht bedeckt waren, erblickteman Couthon und einen anderen Verwundeten. Samt-Justfolgte zu Fuß mit gebundenen Händen und trug einen isabellen-farbenen Frack, eine weiße Weste und hellgraue Hosen; einegroße Halsbinde mit pretentiösem Knoten war um seinen Halsgebunden.
Auf den Befehl des Billaud-Barennes, Barrere undCollot d'Herbois werden Robespierre und alle seine Genossenin die Conciergerie gebracht. „Welch ausfallender Umstand!"ruft Riouffe aus, „Danton, Hebert, Chaumette und Robes«Pierre hatten denselben Kerker inne. So viele Bemühungen
1) In den Papieren des Conrtois (B. II. S. 71) aufgefundene Notiz.
2) Gefängnisse u. s. w., Talaru, S. 79.