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ohne Unterlaß nicht die Kostgängerin des Klosters, sonderndie Schülerin des Plutarch. „Als Grandpr« in's Gefängnißkam, um mich zu besuchen, habe ich zu ihm gesagt: »Ich binsehr oft durch den Lärm geweckt worden und habe die Sturm-glocke zu vernehmen geglaubt.« — »Ich habe es auch ge-glaubt, doch ist es nicht also.« — »Es wird geschehen, wasden Göttern beliebt; wenn man mich umbringt, so wird esin diesem Bette geschehen.«" Z
„Der gefühlvolle Champagneux drang lebhaft in mich,meine historischen Notizen fortzusetzen. Auf seine Bittenthat ich es auch, verließ für eine Zeit lang meinen Taci-tus und meinen Plutarch, die ich für meine Nachmittageaufsparte." -) Um die Größe ihres Opfers zu zeigen, fügtsie bei: „Für Tacitus ward ich von einer Art Leidenschaftergriffen; ach las ihn zum vierten Male in meinem Lebenmit stets neuer Lust. Ich werde ihn auswendig lernen.Ich kann mich nicht schlafen legen, ohne einige Seiten ausdemselben gelesen zu haben." Dies schrieb sie einige Tagevor ihrem Tode!
Zum Lobe Buzot's sagt sie: „Buzot bekannte sichzur Moral des Sokrates und bewahrte dabei diefeine Bildung des Scipio. Der Bösewicht! Auch derunbescholtene Lacroix, der weise Chabot, der sanfteLindet, der behutsame Thuriot, der gelehrte Duroi,der menschliche Danton und ihre getreuen Nachahmer habenihn als Verräther am Vaterlande erklärt. Sie habensein Haus niederreißen lassen und seine Güter confiscirt, wieman Aristides verdammte und Cicero ver-bannt e." 4)
Sie faßt den Plan, an Robespierre zu schreiben undbringt folgende Zeilen zu Papier: „Kennen Sie das Schicksalderer, die das Volk aufreizten, ihm gefielen oder es regierten
t) Denkwürdigk. B. II. S. 97. — 2) Ebendas. S. 142.3) Ebendas. S. 250. - 4) Ebendas. B. 1. S. 164.