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gibt, wenn, nach der Ansicht der Weisen, die großen Seele»nicht mit dem Leibe verwesen, so ruhe in Frieden." ')
Um seine Arbeit zu rechtfertigen, weisst er darauf hin,daß nach dem an Sokrates verübten Justizmorde dessenSchüler Plato, Lysias und Krito eine Rechtfertigungsschriftüber ihren Meister verfaßten; daß er die Apologie der Char-lotte Corday der Nachwelt widme, weil die Republiken vollvon Man lins seien, welche auf dem Wege zum tarpe-jischen Felsen, d. h. indem sie ihre Reden und ihr Schwei-gen nach dem Gange der Ereignisse bemessen, das Capitolbesteigen, während die Nachwelt ohne Bedenken zwischen demBlute der Mammäen und dem der Poppäen unterscheidenwerde. „Jedenfalls," sagt er weiter, „wird, wenn meine Schrifteinen Achtspruch gegen mich hervorrufen sollte, dieser Gedankedie freie Aeußerung meiner Ansichten nicht hindern; ich fühleden Muth des Kallisthenes in mir und fürchte die Strafenicht, welche Alexander der Macedonier über ihn er-gehen ließ." 2)
In der Einleitung gibt er eine Schilderung der fran-zösischen Hausfrauen während der Revolution. Die schlechtensind PaculläMiniä, Locustä, die guten aber Volum«nia, Cornelia, Simpronia, Veturia undVirgilia;die ächten Republikaner sind Coriolanus, die falschen,wie Marat und Robespierre, Sulla, Marius und Pe«rennius.
„Wer also," ruft er aus, „wird es wagen, eine tyrannen«mörderische Hand an den Leib des Marat zu legen?Weder im Convente noch in den Verwaltungsstellen wird dieMenschheit einen Dion, einen Timoleon, einen Aratusfinden, um einen Anhänger des Drako zu vernichten. DerGenius der Freiheit suchte vergebens unter den Franzoseneinen Theseus, der die Kühnheit hatte, dieses Ungeheuerder Anarchie zu Boden zu werfen. Seine letzte Zuflucht nahm
1) Vit. ^xrie. n. 46. — 2) Monit. S. 1.