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er zu den Frauen. Er wußte, daß das Blut der Philotisund der Harmodiä in den Adern der Französinnen floß;er wußte, daß, wenn auch unter den Bürgern die Nachkommen-schaft des Brutus schlummerte, die der Clelia mit einerSeelengröße, fähig, den Ruhm der Gründerin der rö-mischen Republik zu erreichen, existirte.. .. Bald krönteder Erfolg seine Wünsche. Während die Repräsentanten aufder Rednerbühne mit der Kunkel des Herkules spielen,ward die Keule dieses Vernichters von Ungeheuern preis-gegeben, von allen Unterdrückten hochmüthig mit Füßen ge-treten; eine neue Palmyra allein hatte den Muth, sie auf-zuheben um den grausamen Verfolger mit ihr zu treffen." ')Auf seine Heldin selbst übergehend, kennt er nur eineWeise ihrer Lobpreisung; er vergleicht sie nämlich beständigmit den großen Frauen des heidnischen Alterthums. „Char-f lotte, über die Gräuel, welche Marat verübte, höchst entrüstet,
k gelobte, der Decius ihres Vaterlandes zu werden. Ihre
schöne Seele empörte sich, als sie sich von den Cato undCicero verlassen sah. Größer in Gefahren, als die uner-schrockene Porcia, in ihrem Schmerze besonnener, als dieGattin des Hasdrubal, schmeichelte sie sich noch, eswerde aus der großen Masse der Bürger, Feinde der Tyran-i nei, ein Held der Tugend hervorgehen."
^ Vergebliche Erwartung! Jetzt gewinnt die Liebe zum
Vatcrlande die Oberhand über alle Gefühle der Natur undsie kommt zu Marat... „Das Ungeheuer erleidet das demCyrus von der berühmten Tomyres vorbehaltene Schicksal...
„Die berühmte Thebe, welche die Stadt Pherä vondem Tyrannen Alexander befreite — ward sie zum Lohnefür eine so verdienstliche That auf das Schaffst geführt?! Dieses Beispiel wäre auch hinsichtlich der Corday zu befolgengewesen. Aber nein!... Auf dem verhängnißvollen Wagenglich sie einer zweiten Jphigenie, welche sich den Armen
1> Meint. S. 2. —
2) Ders. S. 3.