Band 
[2. Band.]
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ihrer getreuesten Nachahmer, ihrer glühendsten Bewunderer.Solche waren Corneille, ihr Großonkel, jener Römer, dersich in unsere modernen Zeiten verirrt hatte,')Raynal und Rousseau, jene beredten und stolzenFreunde der Freiheit.

„Ihre Gedanken," sagt der Verfasser des Werkes: Frank-reich unter dem Convente, „irrten ohne Unterlaß in-mitten der großen Männer des antiken Rom; sieverwendete ganze Nächte auf die Betrachtungen über die Werkeder berühmtesten Schriftsteller des Alterthums."^)

„Wer wird uns sagen," schreibt Einer ihrer Apologeten,„durch welche Jugenderziehung, durch welche Studien und Be-trachtungen Charlotte Corday, der Klasse des Adels entsprungen,sittsam und züchtig, im Alter von fünfundzwanzig Jahren, einefür eine große That, die sie nur in den Tod führen konnte,bestimmte Republikanerin geworden war? Charlotte Cordaywar keine Schwachsinnige, keine Coquette, keine Frömmlerin;sie war eine Republikanerin. In dieser Gesinnung lagihr ganzes Leben, ihre ganze Zukunft. In der Lectüreder Alten bewandert, hielt sie sich die stolzenundtugendhaften Sparta nerinnen oder Römerinnen,wie sie Plutarch und Titus Livius geschildert,vor Augen. Sie erblickte in Marat noch einengefährlicheren Menschen, als einen Hippias,einen Tarquinius oder einen AppiusClaudius. Sie würde sich glücklich gepriesen haben, hättesie ihn inmitten eines Festes oder auf seinem kurulischen Stuhleerstechen können." ^)

„In der Abgeschiedenheit des Klosters," fügt Einer ihrer

1) S. 3-8. — 2) S. 15-16.

3) Da Icones sou« Is regne äs In Convention, psr iVl. äs Lonn^.

4) Du Nozoir, kisees fusiitioative», n. 33., von Dubois S. 179angeführt.

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