schlingen beladen, verschwanden, um dem Kaiserreiche Platzzu machen.
Die französischen Triumvirn, ihre Nachahmer, erleidendasselbe Schicksal und führen Frankreich an dasselbe Ziel.
In diese wenigen Worte läßt sich der Gesammtinhalt desvorliegenden vierten Theiles zusammenfassen.
Hinsichtlich unserer Prüfung über die Revolution im All-gemeinen sei es uns erlaubt, hier noch zum letzten Male unsereAnsicht zu wiederholen. Indem wir die Geschichte der fran-zösischen Revolution, Mutter und Vorbild aller seit sechzigJahren um uns her auSgebrochenen Revolutionen zum Gegen-stände einer ausführlicheren Abhandlung wählten, war es unserhauptsächlichster Zweck, das schaffende Princip aller dieserErscheinungen in Jedermanns Augen zu veranschaulichen.Anstatt uns in mehr oder minder bestreitbare Räsonnementsüber die Ursachen der französischen Revolution einzulassen,haben wir Thatsachen angeführt; anstatt zu discutiren, habenwir lediglich erzählt.
Indem wir zunächst die Revolution selbst, die Revo-lution im eigentlichen Sinne des Wortes studirten, haben wirgefunden, daß sie nichts Anderes ist, als: die bewaffneteNegation gegen jede religiöse und sociale Ord-nung, die nicht der Mensch geschaffen, und dieSubstitution einer religiösen und socialen Ord-nung, deren Baumeister, Pontisex und Gott derMensch ist. Die heidnische Zeit, in welcher Alles Gott war,Gott selbst ausgenommen, war die Herrschaft der Revolutionvon zwei Gesichtspunkten aus, vom religiösen und socialen.Wir haben alsdann gesehen, wie die französische Revolutionbeständig nach diesem Vorbilde gravitirte und sich aus Leibes-kräften bemühte, dasselbe wiederherzustellen, um auf's Neuedie absolute Herrschaft des Menschen über jede gegebene Ord-nung zu proclamiren. Religiöse, philosophische, bürgerlicheund politische Principien, sociale Institutionen, Gesetze, Sitten,