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seiner Kameraden bedroht. Dem Sturze des öffentlichenFeindes folgt eine Proclamation, durch welche Lorenzo an-kündigt, er werde die Freiheit auf einer breiten unddauerhaften Grundlage herstellen. »Ich weiß nichtsicher/ fügt er bei, »ob ich einen ganz richtigen Begriff da-von hatte, was dies bedeutete; allein es war eine wohlklin-gende Phrase und die Kinder lassen sich durch Worte leichtverführen/
„Kinderspiele, wird man sagen. Allein später werdendiese Männer, welche keine anderen Helden als Römer desTheaters kennen und die Freiheit nur in der Weise des AbbeVertot verstehen, die Gesellschaft in den schmalen Tiegelihres Denkens werfen wollen und weder vor dem Blute! noch vor den Ruinen zurückbeben, um die angreifbareni Chimären, mit denen man ihre ersten Jahre gewiegthat, zu erreichen."
Ist dies nicht mit Einem Worte die ganze Geschichte derfranzösischen Revolution?
Auch ein protestantisches Journal Schwedens schil-dert die politischen und religiösen Resultate der klassischen Er-ziehung in folgenden Worten: „Im Jahre 1848 lernte man inFrankreich, die Lücke, welche die s. g. klassische Erziehungläßt, begreifen, sie, welche, indem sie die jungen Geistermit der Idee der antiken Gesellschaft erfüllt, wenig geeignet> ist für eine Zeit des Friedens und der Arbeit. Man lerntebegreifen, sagen wir, daß es diese allgemeine, wankende unddem praktischen Leben entfremdete Erziehung war, welche vor-züglich die Revolutionen erleichterte. Man hat erkannt, daß: es nicht anders kommen konnte, da die ganze Jugenderziehung! die Gegenwart, ihre Interessen, Gebräuche, Bedürfnisse ver-kannte und die Jugend für die tyrannischen Formen der re-. publikanischen Regierungen der Vergangenheit enthustasmirte.
1) Eduard Laboulaye, 8. August 1854.
Gaume, Revolution. IV.
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