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[2. Band.]
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Zum Schlüsse einige allgemeine Grundsätze:

1) Vor Allem die Unterrichtsfreiheit begehren, heißt,sich über die wahre Ursache des Uebels täuschen. Die Haupt-sache ist es, den Unterricht nicht frei, sondern ihn christlichzu machen. ') Bis zur Revolution war der Klerus im Ge-nusse der vollständigsten und allgemeinen Unterrichtsfreiheit;diese Freiheit hat Europa nicht gerettet.

2) Das Universitätsmonopol angreifen, die ver-kehrten Lehren mancher Mitglieder der lehrenden Körperschaftschildern und gleichzeitig die Autoren, welche dieselben Doktri-nen lehren, wie einen Augapfel liebkosen, sie mit eifersüchtigerSorgfalt in den Händen der Jugend lassen, heißt mit dereinen Hand aufbauen und mit der andern niederreißen. Vor1789 war das Universitätsmonopol nicht vorhanden, die Pro-fessoren predigten nicht den Unglauben und die Anarchie;dessenungeachtet kam die Revolution, sie kam durch die Colleg-studien.

3) Den Socialismus, von welchem Europa bedroht ist,mit allem Nachdrucke bekämpfen, sich energisch gegen die Zügel-lostgkeit der Presse erheben, den theologischen und liturgischenGallicanismus bis in seine letzten Verschanzungen verfolgen,die gott- und zügellosen Schriftsteller, welche die Herzen ver-derben, die Geister verführen und alle Leidenschaften aufregen,widerlegen: dies Alles sind lobenswerthe, nothwendige An-strengungen, allein ungenügende, wenn nicht vergebliche Mühe.Heißt das nicht die Aeste treffen, während man die Wurzelangreifen will?

4) Einen großen Eifer entfalten, um Krippen, Zufluchts-stätten, Spitäler zu errichten; sich edle Opfer auferlegen, umdie Söhne des Volkes durch die christlichen Schulbrüder, dieTöchter des Volkes durch die barmherzigen Schwestern, diejungen Personen aus den höheren Ständen in den Klösternerziehen zu lassen: dies Alles ist vor Gott und den Menschen

1) Man begreift wohl, was wir hiermit meinen.