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„Ich war dem Vaterlande die Veröffentlichung seiner Werkebesonders in einer Zeit schuldig, da man so vieler socialenund politischen Kenntnisse und so vieler Tugen-den bedarf! Welche Werke find geeigneter als die seinigen,die ersteren mitzutheilen und die Liebe für die letzteren einzu-flößen?') Endlich hält man für ihn um die Ehren des Pan-theon an. „Mably," sagt der Abgeordnete Arnoux, „hat fürdie Völker geschrieben, sie in ihren Rechten, welche sie bishernicht gekannt oder wieder vergessen hatten, unterwiesen. DieEhre des Pantheon ist eine seiner und Euerer würdige Be-lohnung; wir verlangen sie. Diese Belohnung ist sein Bildin dem Denkmale, das ihr den großen Männern, die sich umdas Vaterland verdient gemacht, errichtet habt.
„Die Rechte Mably's auf diese Verherrlichung sind inseinen Werken verzeichnet. Dieselben sind die Leucht-fackel auf der Bahn der Revolution gewesen . . .
„Gesetzgeber, Ihr werdet nicht die Letzten sein, diese hei-lige Schuld abzutragen, wenigstens nach der Aufnahme zuurtheilen, die Ihr Einem von uns, als er in einem begeistertenAugenblicke Mably für das Pantheon designirte, zu Theil wer-den ließet. Großer Mann, Alles in meinem Innern sagt mir,daß die Stunde der Unsterblichkeit in Bälde fürdich schlagen wird."^)
Die Versammlung klatscht Beifall und verweist den An-trag an die drei vereinten Ausschüsse der öffentlichen Wohlfahrt,der Gesetzgebung und des öffentlichen Unterrichtes. Die Aus-schüsse aber versäumen die Berichterstattung und die Stundeder Unsterblichkeit schlägt nicht für Mably.
Was die andern Philosophen des achtzehnten Jahr-hunderts anlangt, so läßt die Revolution keine Gelegenheitverstreichen, um sich als ihre Tochter auszuweisen und ihnen
1) Moniteur vom 10. Floreal des Jahres IH.
2) Moniteur vom 24. Prairial des Jahres III. Rede der AbgeordnetenArnoux und Dussaulx.