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[2. Band.]
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der Errungenschaft der Freiheit beitrugen.... Die Vernunfterntet dieses Mal die Früchte eines Sieges, den sie schonlängst vorbereitet hatte. Montesquieu, Rousseau undMably, Ihr habt die Waffen geschmiedet, mit denendie Tyrannei niedergeschlagen 'wurde, weil dieselbe die vonEuch enthüllten, von uns jetzt mit Stolz bekannten Grund-sätze unter die Traumgebilde verbannte." ')

Bei einer andern Gelegenheit sagt sie durch das OrganRobespierre's: „Mein Gott ist jener, welcher die Unterdrücktenbeschützt und die Tyrannen ausrottet; mein Gottesdienst ist

der der Gerechtigkeit und der Menschheit. Bereits hat

die Fackel der Philosophie, bis in die von ihr entfern-testen Schichten dringend, alle schrecklichen und lächerlichenPhantome, welche die Herrschsucht der Priester »nd die Politikder Könige uns im Namen des Himmels anzubeten befohlenhatten, verjagt. Bald wird das Evangelium der Vernunft undder Freiheit auch das Evangelium der Welt sein." ?)

„Die Philosophie," schloß Riouffe, „ist unsere bewe-gende Kraft gewesen. Was thun die contrerevolutionärenSchriftsteller? Sie greifen diese Philosophie mit Erbitterungan. Gelingt es ihnen, den philosophischen Geist zuvernichten, so werden sie unfehlbar auch die Contrerevolutionausführen. Deßhalb kann man mit aller Zuversicht behaupten,daß jeder Gegner derPhilosophie auch ein Gegnerder Republik ist."

Hundert andere nicht minder deutliche Stellen finden wirim Moniteur, diesem unveränderten und unveränderlichemBuche, worin die Revolution selbst ihre geheimsten Gedankenniedergelegt hat. Es steht demnach unwiderruflich fest, die

1) Rede Baudin's (aus den Ardennen), Präsident des Klubbs derAlten für die Jahresfeier des 14. Juli. — Monit. vom 26. Mes-sidor des Jahres VII.

2) Rede über die Proklamation des höchsten Wesens.

3) Rede im konstitutionellen Cirkel, 9. Messidor des Jahres VI.