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entweder zur Verbannung oder zur Bastille und mit einemerwiesen liederlichen Lebenswandel.
In die Merope, die für eines seiner besten Stückegehalten wird, flicht Voltaire Grundsätze ein, durch welche erdie Religion und die Monarchie in ihren Grundlagen unter-gräbt. Bald greift er als Vorspiel für die republikanischeGleichheit der Revolution den Adel an und schmeichelt demPlebejerstolze; bald befehdet er das königliche Erbrecht; ferner-hin predigt er den Selbstmord, und nachdem er auf diese Weisedie religiöse und die sociale Ordnung in der Ehrfurcht desVolkes erschüttert hatte, erläßt er einen Aufruf an die Empö-rung. Wir wollen einige von diesen Axiomen anführen:
Der erste König war ein glücklicher Soldat,
Wer seinem Lande dient, hat keine Ahnen nöthig. ')
Wenn man Alles hat verloren und keine Hoffnung hat,
Wird das Leben uns ein Schimpf, der Tod uns eine Pflicht.
.°)
Ich bin der Sohn des Herkules und schmacht' in Ketten!..°)
Du kannst mich meinetwegen auch Betrüger schelten,
Es ist Tyrannen nicht vergönnt, zu fühlen die
Natur.')
Im Jahre 1792 fügt Palissot bei: „Es gibt keinenMenschen, der diese Verse nicht behalten hat." °)
5) Vorrede zu Merope. — Einer von Voltaire's früheren Professoren,