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Vierzehntes Kapitel.
Mably.
Mably, einer der bedeutendsten Schriftsteller der Revolution— Seine Geburt — Seine Erziehung — Er tritt in das Se-minar von St. Snlpice, wird Subdiakon — Er verläßt das Se-minar und die Theologie, um sich dem Studium der heidnischenAutoren zu ergeben — Er bringt damit sechzig Jahre zu — SeineVerehrung für das Alterthum — Sei» Tod — Abbe Brizard'sLobrede auf ihn — Mably's des Christenthums baare, im Heiden-thum trunkene Seele — Analyse des Phocion — Wunsch für dieRevolution.
„Man hat Männer abgeordnet zu den Generalstaaten, undwir Gelehrte, wir haben Schriften abgeordnet, und dieseSchriften find die Ursache, daß es eine Nationalversamm-lung gegeben hat, und daß sie seitdem kräftig geworden ist." ')Nichts ist wahrer, als dieser Tribut kindlicher Pietät,welchen die Revolution der Literatur bringt. In ihren Schriftenwaren alle Gelehrten, Philosophen, Juristen und Encyklopä-disten des achtzehnten Jahrhunderts in den Generalstaaten an-wesend. Sie führten darin den Vorsitz, so wie in den andernrevolutionäre» Versammlungen. Unter diesen Abgeordnetengibt die Geschichte dem Abbe Mably einen hervorragendenPlatz; sie reiht ihn an Voltaire, Rousseau und Montesquieu.„Unter Denen, welchen unsere Revolution ihr Princip ver-dankt, ist Mably allein würdig, hinter Rousseau zu folgen:wenn er lebte, würde er ein Citoyen sein/")
Gabriel Bonnot de Mably, aus einer edlen Familie der
1) bleroier, 5. kousssou Princip»! »uteur äe I» kevoluiion.2 Bde. in 8. 1791. 1. B. S. 1.
2) Ncreure national, XII. S. 56.