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versetzen konnte; wie, sah man nicht, daß es einen soschwachen Angriff nicht fürchten durfte?..
„Andrerseits, wie absurd eine Religion auch sein möge, —einVorwurf, den nur dieRuchlosigkeit der unsri-gen machen kann — so sind es nicht die Philosophen,welche sie umstürzen; selbst wann sie die Wahr-heit lehren, begnügen sie sich, sie zu zeigen, ohneJemanden zu zwinge», sie anzuerkennen; eine solcheMacht ist nur dem allmächtigen Wesen eigen." ')
Diese Sophismen würden nicht ein Kind täuschen; siehaben aber das Gute, daß sie den neuen philosophischen Geistkennzeichnen, die Opposition der hellsehenden Männer desfünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts gegen das von derRenaissane eingeführte freie Denken constatiren, und den fin-steren Gang aufdecken, welchen der heidnische Rationalismusverfolgt, um von Neuem die geistige Welt an sich zu reißen.
Nun folgt eine glänzende Lobrede auf die Hauptapostelder neuen Philosophie: Bako, Cartesius, Locke und Newton.
„Dies find," schließt d'Alembert, „die vorzüglichsten Geister,welche der menschliche Geist als seine Meister ansehen muß,und welchen Griechenland Statuen würde errichtet habe», selbstwenn es, um denselben Platz zu machen, genöthigt gewesenwäre, die Bildsäulen einiger Eroberer hinwegzunehmen." ?)
Um die Lobrede zu vervollständigen, entwerfen wir imVorbeigehen das moralische Porträt derjenigen dieser erha-benen Persönlichkeiten, welche d'Alembert den Größ-ten, Universalsten und Beredetsten der Philoso-phen nennt: Bako. Ein feiler Schmeichler der Königin Eli-sabeth, rechtfertigte er die Verurtheilung des Grafen von Essex,seines Wohlthäters, und machte sich in ganz England ver-abscheut.
Noch feiler gegen Jakob I., empfing er als Preis seiner
1) Oisc. xröllm. Oeuvres, Thl. I. S. 259 —261.
2) Ebendas. S. 227. - 3) Ebendas.