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mit uns selbst und der Vereinigung mit unseres Gleichen be-steht. Also ist die aufgeklärte Eigenliebe dasPrincip jeglichen moralischen Opfers." ')
Das ist die Moral des Egoismus, die Mably so gut ge-lehrt, und Lavicomterie auf der Tribüne des Konvents unter demNamen der berechneten Moral so logisch demonstirt hat.
Schöne Moral, und wohl geeignet, den Leidenschafteneinen Zügel anzulegen! Wie sehr verarmt war doch die Ver-nunft in diesem achtzehnten Jahrhundert, wo die Intelligenzender Elite allen Ernstes solchen Unsinn den gewöhnlichen Köpfenvortrugen und diese ihn wie Orakelsprüche annahmen! Unddoch war dieses Jahrhundert ausschließlich von Priestern er-zogen! Klagen wir weder die Jesuiten, noch den Weltklernsan, aber erkennen wir es, daß es in den Kollegien über derpriesterlichen Unterrichtung noch eine andere mächtigere gab,welche jene unglückliche Jugend verführt hatte, und welchevon dieser mit Eifer verbreitet wurde, wie später die aus der-selben Quelle geschöpften republikanischen Ideen von ihr wer-den verbreitet werden.
Von dem als erzeugendes Princip der Moral aufgestelltenphysischen Wohlbefinden deducirt d'Alembert folgerichtig daspflichtschuldige Almosen und wartet, bis die noch logischereRevolution davon den Kommunismus ableitet, diesen süßenTraum aller Bewunderer des schönen Alterthums. „Alle Jene,"sagt er, „welche mehr besitzen, als sie beziehungsweise bedür-fen, schulden dem Staate wenigstens einen Theil jenes Mehr-besitzes." 2)
Nun folgt eine Abhandlung über den Luxus, dessen Ab-stellung d'Alembert verlangt, wie zu Sparta und Rom; sodann
1) Oiso. PILÜM. Thl. I. S. 92.
2) Ebcndas. S. 74. Er stellt eine Berechnung an, deren Resul-tat also heißt; Jeder Bürger, der mehr als 300 Livres besitzt,schuldet, strenge genommen, seinen Mitbürgern den fünften Theildes Ucberschnßes."