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hat ihnen, in Zusammeuwirkung mit ihren Gesetzen, die Weltunterworfen." ')
Endlich ist er weder friedlich, noch bringt er den Frieden.Er verfügt über die geistliche Gewalt zu Gunsten des Klerus.„Nun hat man aber gegen die Priesterkaste Nichts gethan,wenn man sie einfach gedemüthigt hat. Wer sie nicht ver-nichtet, macht ihren Credit für eine Zeit unwirksam, zerstörtihn aber nicht."
Diese Unkenntniß und dieser Haß des Christenthums,welchen alle literarischen Generationen der letztverflossenen Jahr-hunderte und auch der unsrigen gleichmäßig hegen, bilden nurdie eine Seite der Münze. Mit diesem Hasse des Christen-thums und seiner Institutionen verbindet der Schüler derRenaissance eine oft unüberlegte, allein beständige Verehrungfür das heidnische Alterthum: Helvetius ist ein neuer Beweishiefür.
In Erwartung der Ankunft der philosophischen Religionist die Rückkehr zum Heidenthum das Zweite, was die Völkerthun müssen. Diese Religion ist nicht die gute Religion, esist wahr, da si e nicht die philosophische ist.
«Allein, da der Paganismus in vielen Hin-sichten mit ihr in Verbindung steht," sagt Helvetius,„so ist er unter allen falschen Religionen die fürdas Glück der Menschheit am Wenigsten schädliche.
„In der That war die heidnische Religion nur das orga-nisirte System der Natur. Saturn war die Zeit, Ceres dieMaterie und Jupiter der erzeugende Geist. Alle mythologischenFabeln stellten nur die Sinnbilder für Naturkräste dar. Wares so absurd, unter verschiedenen Namen die verschiedenenAttribute der Gottheit zu verehren?
„Uebrigens, ich will annehmen, die heidnische Religionsei absurd gewesen, so ist für eine Religion das noch nicht das
1) ve I'Iiomme, Sect. I. Kap. XV. S. 60 ff.
2) Ebendas. Kap. XII, XIV. S. 45, 52, 55, 71, 75 ff.