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[2. Band.]
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wohl als die der Nationen. Die Welt allein verändert sichnicht; was sie gestern war, wird sie immer sein."')

Das war auch die Meinung des Pythagoras, sowie sieauch Ovid im fünfzehnten Buch seiner Metamorphosen aus-spricht: „Alles ändert sich, Nichts geht unter." Wer wolltees wagen, die Meinung des Manlius, des Pythagoras, desOvid zu bestreiten?

Auf ähnliche Autoritäten gestützt, setzte v. Holbach seinenWeg unerschrocken fort und erklärt uns, wie das große Alloder die Natur sich dabei benimmt, wenn es die Wesen bildet.Sodann fugt er hinzu: „Behaupten, daß die Natur durch eingeistiges Wesen gelenkt wird, heißt behaupten, daß sie durch einmit Organen versehenes Wesen gelenkt wird, da es ohne Organeweder Begriff, noch Ideen, noch Anschauung, noch GekSllke»,noch Willen, noch Plan, noch Handlungen geben kann."

1) Omnia mutantur inortali 1e§s creata,

Nee ss ovAnoseunt terras vertentibns aunis,

Nxutes variam kaeicm per saecula Akutes.

Nt irianet incolumis munäus susc;ue omiiia Serval,

<^ULe non IvnAL ckies Lu§et, minuilipue sensetus,

Nee motus puneto eurrit, enrsusyus tätigst iIckeirr semper erit Huoniam sempsr tuit iäem.

Nstron. lib. I.

(Alles unter dem Gesetze des Todes Entstandene ändert sich,die Erde erkennt sich nicht wieder tm Kreislauf der Jahre; die Ge-schlechter legen ihre im Laufe der Jahrhunderte wechselnde Gestaltab. Die Welt aber bleibt unverändert und bewahrt, was ihr eigen;die Länge der Zeit mehrt es nicht, das Alter nimmt Nichts davonhinweg. Sie läuft, nicht um einen Punkt aus ihrer Bahn verrückt,und ermüdet nicht in ihrem Laufe: sie wird stets dieselbe sein, weilsie stets dieselbe war.)

2) Omnia mutantur, nil niteril; errat et illine — Nue vcnit bineüluc, ete. V. 165-

(Alles ändert sich, Nichts geht unter; es irrt nur umher undvon dort kommts hierher, von hier dorthin u. s. w.)

Z) Lxsteins cks la nsturs, Thl. I- Abschn. 1. Kap. IV und V.S. 54 — 66.