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den Haß des Königthums und preis't den politischen Königs-mord.
Nachdem die Philosophie die christliche Religion abge-schafft, die Motive der Tugend, welche sie ausstellt, und welchedie Ruhe und das Glück der Gesellschaften sichern, verleugnethat, bringt sie ihre eigenen Regierungsmittel zum Vorschein;den Despotismus, die Ehrenämter, die Henker, die Eheschei-dung, die Courtisanen, die Abschaffung des Eigenthums.
Der Despotismus: „Ein Souverain," sagen Boulangerund Helvetius, „besitzt mehr Macht, als die Götter, die Sittenzu erneuern und zu verbessern. Der Souverän soll alsopredigen; ihm kommt es zu, die Sitten zu bessern....Ihm kommt es zu, den Augenblick zu bestimmen,da eine Handlung aufhört, tugendhaft zu sein,und lasterhaft wird." *) Das ist Wort für Wort dasantike System, nach welchem der Mann, unter dem NamenCäsar, Archont oder Aräopag, in sich die weltliche und geist-liche Gewalt vereinigend, die Häupter und die Seelen untersein eisernes Scepter beugte.
Die Ehrenämter: „Die Titel," sagen Helvetius undv. Holbach, „die Ehrenstcllen, die Belohnungen, die öffent-liche Achtung und alles Vergnügen, das diese Achtung vertritt,sind der Lohn, welcher am Geeignetsten ist, die Liebe zur Tu-gend wieder zu erwecken." Also sprach das ganze klassischeAlterthum, so wird die Revolution sprechen.
Der Henker: Helvetius fährt fort: „Nicht das Anathemader Religion, sondern daS Schwert der Gerechtigkeit entwaffnetin den Städten den Meuchelmörder; der Henker hält den Armdes Missethäters aus. Die Furcht vor dem Gericht vermagauf dem Lande Alles, sie vermag auch Alles in den Städten...Sie macht die Bürger rechtlich und tugendhaft.... Die Tu-
1) Lkrisiisnisins äsvoile; vs I'esxrit, äiso. S. 2. Kap. 17.
2) Oe i'komme, Thl. II. Lxstemo äe 1a natuie, ebendas.; 8^stemcsocial etc.