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Autoren viel mehr als in der heiligen Schrift') forschen,die Griechen und Römer anpreisen und sie auf jede Art all-gemein verständlich machen, und in Folge dessen über dasChristenthum erröthen, wie jener Großvicar von Cahors, vondem Bachaumont folgenden Zug erzählt:
„Am 28. August 1765. Die Lobrede auf den heiligenLudwig, welche am 25. d. Mts. in der Kapelle des Louvrevon Herrn Abbo Bassinet, dem Großvicar von Cahors, ge-halten wurde, macht großes Aufsehen. Man wirft ihm vor,diese dem Triumph der Religion ausschließlich gewidmete Lob-rede in eine vollkommen profane Ceremonie umgewandelt zuhaben. Er hat jene unterdrückt bis auf das Kreuzeszeichen.Keinen Text, keine einzige Stelle aus der heiligen Schrift,nicht ein Wort von Gott und seinen Heiligen. Er hat Lud-wig IX. nur in Rücksicht seiner kriegerischen, politischen undmoralischen Tugenden geschildert (einen Helden Plutarch's).Er hat die Kreuzzüge geschmäht und der römischen Curie offenwidersprochen."
Andererseits schrieb der Abbe Legendre, der Großonkelder Herzogin von Cboiseul, Komödien; vertheidigt der Abbede Prades, unterstützt von dem Abbe Avon, im Jahre 1751in der großen Sitzung der Sorbonne, einen Satz zu Gunstendes Materialismus; reimt der Abbe de Bernis die Csor-Zigues Iranpaises und die (Zuatrs psrtles an jonr.
Weiter verschmäht es der Abbe Corns, Kanonikus vonOrleans, da er am Osterfeste 1772 zu Versailles vor demKönig predigt, das Zeichen des Kreuzes zu machen. „SeineMajestät wandte sich zu dem Herzog von Ayen, dem Kapitänseiner Garden, und sprach sein Erstaunen aus. Sie werden
1) Siehe die Schriften der Abbes Batteux, Bertot, de Saint-Real,la Bletterie, Voisenon, d'Olivet, Gedoyen u. A. m.
2) Mm. etc. Thl. III. S. 220.
3) Ebendas. Thl. I. S. 38; Thl. III. S. 286.
4) Ebendas. Thl. I. S. 277.