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[2. Band.]
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Achtzehntes Kapitel.

Gravina.

(Fortsetzung.)

Seine Schrift über die Entstehung und den Fort-schritt des Civilrechtes — Sein sociales und politischesSystem nach Dante copirt — Gravina's Enthusiasmus für dasrömische Recht — Sein Buch über das römische Reich —Panegyrikus auf den Cäsarismus und die Universalmonarchie, dieSeele der Revolution und des Socialismus — Graviua fordertdas Universalreich des Menschen — will, daß dessen Sitz zu Romsei — begeistert die römische Jugend für ihre Vorfahren — fürihre heiligen und frommen Gesetze — wünscht, daß das römischeRecht wieder das Gesetz für die ganze Welt werde — Seine Redean Peter den Großen — Sein Tod.

Den Enthusiasmus, den Gravina für die heidnische Li-teratur zeigt, gibt er auch für das römische Recht und diePolitik, deren Basis dieses Recht ist, kund. Er erfindet aufdem Gebiete der socialen Wissenschaft nichts Neues; er istganz einfach das Echo Dante's, der Copist Hobbes' und derSchüler der übrigen Juristen, welche wie er Söhne der Re-naissance sind. „Er unterscheidet sich von diesen," sagt seinGeschichtschreiber, „dadurch, daß er unter ihre Doctrinendie Freigeisterei Descartes' und einige Träumereien Plato'smischt." ') Die Analyse seiner Schriften wird uns den Be-weis hiefür liefern. In seiner Abhandlung, betitelt: „Ueberdie Entstehung und Ausbildung des römischen Rechts" setzt

1) (larlssium interstuin lauciat, iino xalsin subinüe in Ilobbssiimilitat eastris ... ex boo .igitur rnaxnam xaitem cielibavil eormnHuae <ie ortn priinaiuin eivitstnrn ex inntuo inetu, acirnixtisguibusäam Ulatonis soinniis. — Vit. S. XX.

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