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euch durch eure Waffen und durch eure Gesetze so verdientgemacht habt um die Menschheit."
Man vergesse nicht, daß die Arnolde von Brescia unddie Rienzi mit diesen großen Worten im Mittelalter die Um-wälzungen in Rom begannen; daß die Mazzinisten durch Auf-stachelung dieses thörichten Ehrgeizes, durch Hervorsuchen derwohlklingenden Namen des römischen Volkes, der Republikund des Capitols den revolutionären Sturm erheben, derItalien bedroht.
Gravina fährt, zu seinen Zuhörern gewendet, fort: „DenGriechen gebührt der Ruhm, die Philosophie erfunden, denRömern der Ruhm, durch ihre Gesetze die Barbarei vernichtetzu haben. So wollte es der gütige, große Gott. Die Vor-sehung hat ihnen, zum Wohle der Menschheit, eine so langeReihe von Siegen verliehen ; nicht gegen die Menschen kämpfteneure Voreltern, sondern gegen die Laster; um den Men-schen der Menschheit wiederzugeben, ergriffen sie die Waffen.Ja, Quinten, euere Kriege, die stets für das Glück derMenschheit geführt wurden, waren stets gerecht und heilig;und hierdurch habt ihr die Universalherrschaft verdient. Nunwohl, Quirlten, ich frage euch, habt ihr diese wohlthätigenGesetze den Andern nur gegeben, um sie selbst zu verlieren?Sollt ihr nicht vielmehr durch dieses Mittel die Unvergäng-lichkeit eures Ruhmes sichern und bei allen Völkern die Fun-damente zu den alten Tugenden Latiums legen? In dememsigen Studium dieser Gesetze werdet ihr die Lösung allerFragen finden, welche die Menschheit interessiren, werdet ihr,indem ihr selbst zu den alten Quellen zurückgeht, die römischenSitten wieder aufleben lassen. Nun ist aber das römischeRecht nichts Anders als die Vervollkommnung der Natur selbst,welche die Philosophie aus dem Heiligthume der Gewissen zog,
1) Vodis, Hmritss, äiestuin volumus, qui tarn Vene nrinis lexibus-<zue vestri8 äe omni vurusno ß-enere meruistis. — lä. S. 54.