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ist, Luxusgesetze zu erlassen. Was zuletzt die Gemüther nochgänzlich verweichlicht und verdirbt, ist die Pflege der heidni-schen Künste, zu deren eifrigen Verbreitern Richelieu undMazarin sich machen. Das siebzehnte Jahrhundert baut keineKathedralen mehr, wie die barbarischen JahrhunderteKarl's des Großen und des heiligen Ludwig; der Luxus hateinen andern Gegenstand: er baut Versailles, vollendet denLouvre und schmückt Anet, Compiegne, Fontainebleau, Saint-Germain aus. Durchwandert alle diese Palläste: ihr werdetda in Gold und Marmor alle die heidnischen Nuditäten, dielascivesten Scenen der Mythologie und der Geschichte derGriechen und Römer sehen. Der Adel bewunderte sie undsetzte eine Ehre darein, sie in seinen Häusern und seinenSchlössern wiederzugeben. Mit einer beispiellosen Verblendunggibt man, während Alles sich vereint, die Charaktere zu unter-drücken, um die Autorität des Königs über alle Grenzen aus-zudehnen, der Jugend eine republikanische Erziehung. Ausdem Conflicte dieser beiden feindlichen Elemente wird einesTags die schrecklich.« Katastrophe hervorgehen, welche man diefranzösische Revolutäon nennt.