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Zürich und seine Umgebungen : ein Almanach für Einheimische und Fremde / G. Escher
Entstehung
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zenspecies, einen schönen Anfang. Bald nach seiner Entstehungwurden (im Jahr 1838) die Gewächshäuser durch zwei kostbareSendungen aus den Gärten des Grafen von Pourtales in Neuen-burg bereichert. Der Zutritt ist bis jetzt ganz frei. Director:Hr. Th. Fröbcl.

Wir machen die Besucher vorzüglich auf folgende Pflanzenaufmerksam: Im warmen Hause: der Kaffeebaum (sehr schönesExemplar), Druooena drasilionsw, ^letris IrgKrans, I'nnülun>8»i'Mi88imu8 , iNus» üiseolor und Kusa parastisiaeu (Pisang),8U'6lil2i':> rox-inao und 8ti'6liixia roz-iuav Ininnlis, 1 'ai»u 8 oloplicm-Ujtt'8, Ilalaeloüviulioii 8zwei«8u»i (sehr schönes Exemplar), I'ieu8Iw»8ult;n8i8 und rvli^ic>8.i (Vanianenbaum), (lueoluv:» P>ide8c;v»8, pan-<Iaiu>8 o«Ior!Ul88imu8 (.Prachtexemplar), liroiiitüia 1 c»raM 8 . Fernervon Palmenarten: 8uI)»I a<l8N8<)iÜ8, 6^088 rvvoliUu, (lIwin:>orop8IwlmMi!», t:i>:,uu>vr»p8 tmmil>8 (schönes Exemplar), mexikanischeSchilspalme, llliamuoUoroi» 8oliitloi,»n, l;:u-c>Huo!> I» 1 neop 8 , Ilomlmxcoil»:«, OVP 0 IU 8 p:ip^ru8. Eine hübsche Cactussammlung und vieleCulturgewächse der tropischen Gegenden; ferner im kalten Hause:die interessantesten Pflanzen der gemäßigten Zone u. s. w.

Sehr bemerkenöwerth sind auch die Herbarien des Hrn.Staatsrath Hcgetschweiler (kl. St. Nr. 3)5), von ihm selbst ge-sammelt, die gestimmte helvetische Flora umfassend. Daü Herba-rium des Hrn. Spitalpfleger Schultheß (im Lindengarten, Nr. 67b,gr. Stadt), daS selbstgesammelte sowohl, alö dasjenige von Hrn.I>r. Schultheß, die schweizerische Flora beinahe vollständig enthal»tend. «.Das Suter'sche und Römer'sche Herbarium befindet sich jetztin den Händen des Hrn. Shouddleworth in Bern .)

VRH. Kunstvereine und Kunstsammlungen.

Die Künstlergesellschaft, im Jahr 1775 von Sal. Geßncr ge-stiftet, und von Heinrich Usteri im Neuenhof im Jahr 1787 zweck-mäßig organisirt, ist ein geselliger Verein von Künstlern undKunstfreunden zur Beförderung und Belebung der Kunst im All-gemeinen und des vaterländischen Kunstsinnes ins Besondere. Siezählt gegen !>0 Mitglieder. Präsident: Hr. Director Pestalozzi-Hirzel. Der Jahresbeitrag ist 8 fl. Die Gesellschaft besitztein eigenes, äußerst unmuthig gelegenes Locale (nahe bei der Blin­ den - und Taubstummenanstalt), wo sie sich wöchentlich versam-