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Zürich und seine Umgebungen : ein Almanach für Einheimische und Fremde / G. Escher
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78
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Zürich mit 1192 Häusern für circa 18,000,000 fl. bei derselbeninteressirt.

In Mobiliar- und Waarcnassecuranzen, besondersder Schweizerischen , der Triester, der Aachener, verschiedenenFranzösischen (I'Iiönix, tlu» ^ssurcmeos xöuöralos, Oou,^.

litt)»!« etc.) und andern Anstalten sind bedeutende Summen ver-sichert, und für mehrere derselben Haupiagcnturcn in Zürich er.richtet.

LebenSversicherungS- und Rentenanstalten, vorzüg-lich die Gothaische, die Stuttgarter , weniger die Englischen, Fran-zösischen, die Leipziger und andere Deutsche Institute, findenallmalig einen so großen Anklang, daß wohl in Kurzem durch diegemeinnützige Gesellschaft eine Schweizerische Rentenanstalt, zumTheil nach den Principien der Stuttgarter , in'S Leben treten wird.

AlS ein vortreffliches gemeinnütziges Institut ist auch die imJahre 1805 von der HülfSgesellschaft gestiftete Ersparnißkassefür alle Schilde zu erwähnen, wo für alle Einwohner des CantonS ,und unter gewissen Umständen auch für auSwärtS Wohnende, selbstdie kleinsten Einlagen aufgenommen und nach billigem Fuße voneiner treuen und sorgfältigen, ganz uncntgeldlichen Verwaltungzinstragend gemacht werden, sobald die Einlagen die Summe von2 Fr. erreicht haben; die einjährige Einlage darf jedoch 00 fl.nicht übersteigen. Für Capitalien bis auf 150 fl. gilt der Zinsfußvon 40 / 0 , für Capitalien von 150500 fl. 3'/? "/o, für Capitalienvon 500 fl. und darüber 3 0 / 0 ; die jährlichen Zinsen werden abernicht ausbezahlt, sondern zu Capital geschlagen. Ein Antheilhabcrkann jederzeit, nach vorhergegangener halbjähriger Aufkündigung,sein Capital mit Marchzahlzinsen zurück verlangen, oder er kanndasselbe sogleich ganz oder theilweise zurückziehen, wobei er dannaber den laufenden IabreSzinS einbüßt. Die diesjährige 30ste Rech-nung zeigt einen Saldo von 540,873 fl. il fi , nebst einem vcr-hältnißmäßigen Sicherheitsfond, und in 270 Tabellen 5356 Inter-essenten. Die diesjährigen Einlagen betragen 49,201 fl. 37 ß., dieAusgabe für ausbezahlte Gutscheine 63,817 fl. 35 ß. Eine kräftigeund umsichtig handelnde größere, und eine engere Dircction leitendie ganze Anstalt. Präsident: Hr. Alt-Oberrichter Nüscheler.

AlS wohlthätige Anstalten sind auch die Wittwen- und Waisen,lassen zu bezeichnen, deren mehrere in Zürich eristiren. Die ältestederselben ist die Predigerwittwen-Kasse. Ihre unter städti-