gen früher bei erwachsenen Personen oft über 80 sl.; jetzt be-stimmt die Taxe
für die Mitglieder:
Für Erwachsene, Für junge Lenke von Für Kinder bis Jüngere Kinder,
8 Träger. 10 I. bis znr Eon- anf 10 Jahre, 1 Träger,firmation, 4 Träger. 4 Träger.
25 fl. 18 fl. 30 st. 17 fl. 20 st. 12 fl. 50 st.
Für die Nichtmitglieder:
22 fl. 24 fl. 22 fl. 10 fl.
Der Verein verbreitet die Anzeige der Begräbnisse durch gedruckteTodtenzettel, welche von den Leichcnbittcrinnen in alle Häusergebracht werden. (Gegenwärtig bedarf es derselben 1350 Exem-plare.) Im letzten Jahre sind 151 Begräbnisse von dem Vereinebesorgt worden. Auch hat derselbe das längst gefühlte Bedürfniseines Leichcnhauses besprochen, und bereits in den neuesten TagenEinleitungen getroffen, um ein solches nach zweckmästigen Planenund auf angemessene Weise auch in Zürich einzurichten. Er zähltgegenwärtig circa 850 Mitglieder. Präsident: Hr. Vogel, Speng-ler ; Quästor: Hr. Hirzel beim Rcigel.
As» Handel und Industrie.
Schon im XII. Jahrhundert finden sich Spuren nicht unbe-deutender Gewerbsthätigkeit in Zürich , indem eine Menge vonArbeitern und Handelsleuten, nach der Zerstörung Mailand's durchFriedrich Barbarossa , zur Flucht über die Alpen genöthigt, sichin Zürich niederliesten. Durch in- und ausländische Kriege, unddas dadurch herbeigeführte Reislaufen, wurden den Gewerbe» soviele Hände entzogen, dast dieselben sich dem Verfalle näherten.Die Reformation, welche mit Nachdruck dieses Unwesen bekämpfte,darf daher als eine der wichtigsten Ursachen des Wiederaufblühensder gesunkenen Industrie betrachtet werden. — Zwei Mal, imXVI. und XVil. Jahrhundert, wurde Zürich's mildthätiger Sinndurch fleistige und geschickte Manufacturisten belohnt, welche dieHcimath und noch theurere Verhältnisse verliefen, um für sie daskostbarste Kleinod, die Freiheit der evangelischen Glaubensmcinung,zu retten. — 3m XVIII. Jahrhundert entwickelte sich die Industriein hohem Grade, und selbst anscheinend ungünstige Verhältnisse,wie die Thenrung in den Jahren 1770 und 1771, wirkten eher