Buch 
Zürich und seine Umgebungen : ein Almanach für Einheimische und Fremde / G. Escher
Entstehung
Seite
7
JPEG-Download
 

eine kräftige Stütze fand, wurde der'ckler, der damals ein Be-sitzthnm des Spitales in Lürich war, mit den Anlagen versehen,die dem jetzigen Besucher so vielen Genuß bereiten; die Terrassewurde aufgeführt; ihre vordem kahle Umgebung mit Bäumen undGebüsch malerisch bepflanzt; die Wege geebnet und neue geschaffen,wo sie vorher mangelten. Diesen Männern gebührt das Verdienst,den früher schon beliebten VergnügungSort noch erfreulicher gemachtzu haben; ihrem Andenken sei von jedem, der schon im'cklereinen vergnügten Abend zubrachte, ein dankbares Opfer gebracht!

-Noch haben wir aber nicht alle Vorzüge dieses köstlichen Lust-ortes erwähnt. Willst du fern von geräuschvoller Umgebung inabgeschiedener Stille dich ergötzen, so gehe hinauf zu den Buchenund setze dich unter das Gewölbe, das aus gewaltige», mit zartemLaube dicht bekleideten Aesten weithin über deinem Haupte sichausbreitet. Dort magst du dich in traulichem Gespräche mit deinenFreunden unterhalten, oder dein Blick mag hinsehwcifen über diebaumreiehe, malerische Gegend, bis er am ferne», von der Sonneherrlich bestrahlten Hochgebirge haftet. Genügt dir dieser Gangnicht und gelüstet dich nach einer ausgedehnteren Aussicht, so steigehinaus zu den Ruinen der, nun leider beinahe dem Boden gleichgewordenen, Maneck. Ueber Stufen führt dich der Weg, zwarnicht bequem, doch gefahrlos hinan, und die kleine Viertelstundemühsamen Steigen» über ermüdende Stufen wird dir reichlichbelohnt durch die herrliche Fernsicht, die vor deinen erstauntenAugen sich ausbreitet. Du erblickst den spiegelnden See, seine Re-bcngeländc, und die ewig sich gleichbleibenden und doch in stetem