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Lebe Sie immerdar recht herzvergnügt, Jungfer Wildmeisterin!Und ich und meine Mutter werden wol von nun an ewiglichallein beisammen bleiben." Er nahm und drückte ihre Hand und
wollte sie fahren lassen....-als auf einmal der heitere
Forstmann lustig mit dem Hifthorn aus einem Wirthsfenster her-ausblies und der Tochter das Zeichen der Einwilligung gab.
Aber Drotta konnte vor Herzensfülle nicht reden, hielt nurseine Hand fester, mit der andern aufs Fenster zeigend, und fingzu weinen an. Er fing auch an. Jetzt war ihr vollends die Er-klärung des herausgeblasenen Vaters-Ja unmöglich. Sie riefdaher bänglich: „ Vater! Vater!" — Er kam mit dem Hörne heraus,sie fiel ihm an die Brust und sagte: „Ich habe ihm noch nichtsgesagt, sag Er's!" — „Nun, mein gelehrter lieber Student," hober an, „in acht Tagen ist Er mein Schwiegersohn!" und zog ihnbei den Haaren an seinen Kußmund.-
Es giebt viele Entzückungen in der Welt, viele herrliche Nack-mittcrnächte und Waldberge — viele rothe Bänder, die ausge-wickelt im Morgenröthe flattern — viele Wildmeister und Studenten.— Aber die Nachmitternacht und allen Jubehör behält der Stu-dent allein; er sank in einen unauflöslichen Kuß der Geliebtenhinein, und der Jäger blies wieder das alte Lied, um nur etwaszu thun und zu begleiten. Wie glänzten jetzt die Sterne andersund der Blüthenschnee der Erbsenselder — wie wollte das Bandgleichsam von Osten herüber nach Westen flattern, und wie spieltenNlit allen farbigen Tüchern und Bändern des Freudenbaumesdie duftenden Frühlingswinde! Und wie waren zwei Menschenso froh!
Es war gut, daß sie dem Vater in das Wirthshaus folgenmußten; denn ein Jahrzehend vergeudet ein Mensch in einemsolchen Minutenzehend, und es ist daher gut, zwischen solchenMinuten einige Stunden und Tage einzuschalten.
Der Jäger wollte sogleich mit dem Himmel des Paars in dieSchlafkammer der Mutter einbrechen; aber die Tochter bereiteteihm im Kruge seinen Wärmtrank zu, weil er die Nachmitternachtnoch mit Jagen verbringen wollte. Sie wußte geschickt so langedaran zu kochen, daß der Vater die sieche Schwiegermutter nichtaus dem schönsten Morgenschlafe jagen konnte. Alsdann erstzogen Alle — der Vater auf dem Histhorne voran jubelnd — dieMorgenröthe gerade im Angesicht — Lerchen über dem Kopsefrischer Morgenluft entgegen — ins Mutterhäuschen ein, unkDrotta weckte gelind.
DieMutter^ welcher sonst das Weinen der Thau war, de>den Kelch der Frcudenblume glänzend anzeigt und füllt, stank