Vorwori M zmölften nuis llreizeknim Auflage.
^m Frühjahr 1883 sandte mir Herr Verlagsbuch-händler Ferd. Schöningh ssn. das damals neu erschieneneBuch von Hertslet: „Der Treppenwitz in der Weltge-schichte" mit der Anfrage zu, ob ich geneigt sei, einähnliches Volksbuch vom katholischen Standpunkte heraus-zugeben.
Ich ging sehr gern auf dieses Projekt ein; nur mußteich mir zur Ausführung desselben noch zwei Mitarbeitersuchen, weil ich mit bereits übernommenen litterarischenArbeiten überhäuft war.
Diese zwei Freunde waren bald gefunden; sie über-nahmen die Bearbeitung der Themata, welche ich ihnenvorgeschlagen hatte, während ich selbst ein Vierteil desTextes und die Redaktion des Ganzen mir zugeteilt hatte.
So konnte ich schon binnen Jahresfrist dem Verlegerdas fertiggestellte Buch abliefern.
Mit der von mir getroffenen Wahl des Titels „Ge-schichtslügen" waren allerdings meine beiden Mitarbeiternicht einverstanden. Sie schlugen mir mehrfach andereTitel vor; ich blieb indes bei meiner ursprünglichen Absichtund der Erfolg hat mir wohl Recht gegeben. Das Wort„Geschichtslügen" stammt bekanntlich von dem heutigen