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| III. Germanische Einwanderung.
* Alamannen und Burgunder.
a) Lassiodor, X'ailarunr libri XII (ed. Bd. XII der Auctores anti-quissimi). — Avitus , epistulae (Bd. VI,2, Auct. antiq.) — @regor ooit I cur8,Historiae Francorum libri X (ed. Löbell M 8,1). — 'Fuirutb von lloeuticuin'Ghronieon imperiale (ed. Mommsen, Auctores antiq. Bd. X, 2, 8. 225); auch1 in Meni, et doc. publies par la Societe de la Suisse romande XIII. — LexAlamannorum ed. Pertz, M.G. Leges III unb Font. rer. Bern. I. — Lex1 Burgundionum ed. L. v. Salis in ben Leges nat. Germ., Bd. II, 1; auch| in btit Font. rer. Bernens. I. 93. Lern, 1883. —
I b) Ehr. Fr. Stalin, Wirtcmbcrgische Geschichte. I. Gotha 1811. — P. Fr.
| Stiili n, Geschichte ©iirltcmbergiS. I Bb. Gotha 1882. — B a u m a » n, Schwaben unds Alauiannen, ihre Hertunst unb Identität (in ben „Forschungen zur bcntschen Geschichte",
| Bb. XVI.) — 'Fle per von .H non au, Alamannische Denkmäler sin den Mitt. der antiq.
" Ges. Fnrich XVIII unb XIX). — I o l>. M e b e r, Geschichte beb schwel;. BunbeSrechtes.Winterthnr 1875. — B i nbin g, le premier royaurne de Bourgognc (Memoireset documents publies par la societe de la Suisse romande, XXIV). —
■■ B i n b i ng, Geschichte beb bnrgunbisch-roinanischen Königreiches. I. Bb. (einziger) 1'eipzig 1868.— A. Iahn, Geschichte der Bnrgunbioncn. 2 Bbe. Halte 1871. —
Die Alainanneu sind (nach den gründlichen Untersuchungen vonBaumann) identisch mit den vcn Tacitus als Haupistaimn der Sueben bezeichneten- Semndncn. Ihr 'Name ist abzuleiten von Alah , einem dem altgcnnanischen. Gott Ziu geweihten Hain, der zwischen Oder und Elbe gelegen war. Indiesem Götterhain ward Ziu als Weltschöpfer verehrt. Alamannen würden somit „Männer des heiligen Hains" bedeuten. Sie selbst nannten sich übrigensii Suebi — Schwaben, ein Name, der bis ins 15. Jahrhundert gemeinsam blieb$ und erst in Folge des „Schwabenkrieges"*) in der Schweiz zum Schimpfnamen| ivurde. Seit dem Vordringen gegen die Römer am limes finden wir eine!? staatliche und wirtschaftliche Ordnung bei ihnen. Sprache und Religion war' das gemeinsame Band. Die Art ihrer Verfassung war im 4. Jahrhundert) das Gaukönigtum. Ihre vornehmste Beschäftigung bildete Jagd und Krieg.( Jeder Freie war wehrpflichtig. Die Bewaffnung bestand aus Wurfspieß, Lanze,( Streitart, Schwert und Schild. In der Schlacht standen die Männer nach( Verwandtschaft und Wohnort zusammen, der Angriff geschah in der Form desKeils. Derart waren die Männer, die nach anderthalbhundertjährigem Kampfe( mit den Römern am limes und Rhein im Jahr 406 und 407 endgültig
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*) Bonsletten allerdings schreibt 1171 »och von Turegum, baß es tu Schwaben liege. Descr. Helv. 231.