Band 
Zweiter Band, zweite Abteilung. Laas - Myton.
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1793-1794
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1793 Laginitis

28Π), Artemis Ortheia {C. I. Gr. 1444), Iamba-dule und Theos Zberthurdos {Bull, della commiss.arth. comun. di Borna 8 1880 p. 12), Isis undOsiris, Diod . 1,17, Apollon Larmenos {J. H.St.8 p. 389 nr. 18), Apollon Sourios {Petersen u.v. Lusclian, Beisen in Lykien , Milyas u. Kiby-ratis p. 45 nr. 82), Asklepios und Zeus ( C. I. Gr.1392), Dionysos ( C. I. Gr. 1948. 3979. 5790.add. 5790b), Zeus Bulaios und Helios {G. I. Gr.1392; vgl. Helios ενφανέστατος, G.I. Gr. 2653),Zeus Panamaros ( B. C. H. 12 p. 82 f. nr. 8).

Als μεγίστη &εά Εκάτη wird sie bezeichnetB. G. H. 11 p. 23 nr. 33; p. 154f. nr. 60; p. 158f.nr. 64; vgl. C. I. Gr. 2715 {μεγίστων &εών, [Biosτον Π]ανημε[ρίον και Έκ]άτης), als μεγίστηκαί επιφανέστατη &εά ' Εκάτη , Β. G. Η. 11ρ. 146f. nr. 47 (ergänzt); ρ. 152 f. nr. 57. 12p. 83 nr. 9; p. 98 nr. 16 (ergänzt). 15 p. 199f.nr. 141.

Das Beiwort σώτειρα erhält sie: Newton,Biscov. 2,2 p. 793f. nr. 98. Waddington, As.Min. 521. B. C. H. 9 p. 456 Col. 5 Prgt, 1{Έκάτηι Σωτείραι Έπιφανεΐ). B. G. Η. 11ρ. 159 f. nr. 68. Β. C. Η. 12 ρ. 271 nr. 57In der Inschrift B. O. H. 12 p. 100 nr. 18:Bii | Πανημερίω καί 'Ερμεΐ \ Σωτίρη καί πασιν&εοιρ καί πά\σαις erklären die HerausgeberΣωτίρη für eine andere Schreibung von Σωτήρι(auf Hermes bezogen). Hinter Έρμεϊ sind aberoffenbar einige Buchstaben, etwa ein καί, aus-gefallen, da diese Zeile kürzer ist als die an-deren. Das Wort steht absolut gebraucht fürHekate, wie CQTEIPA auf Münzen von Apa-meia in Phrygien {Head, Hist. num. p. 558).Den Beinamen σώτειρα führt Hekate auch inKotiaion, s. oben Bd. 1 Sp. 1886; vgl. für Pro-tkyraia Orph. hymn. 2, 3 u. 14.

In einem Gedichte erhält Hekate den Bei-namen όμπνια κνβαλίμη, B.C.H. 11 p. 160 f.nr. 70. AEM. 12 p. 7779. Sie teilt ersteresBeiwort mit Demeter, Schot. Nie. Al. 7, Selene,Nonn. Bion. 5, 488; s. Boscher, Selene p. 51Anm. 203, und den Nymphen, C. I. Gr. 454.Dasselbe ist gleichbedeutend mit καρποφόροςund dem lateinischen almus, s. H. Steph. Thes.Gr. L. s. v.

Silbermünzen von Stratonikeia zeigen imObvers ein weibliches Haupt mit Lorbeerkranzund Mondsichel über der Stirn, welches Mi. 3,376, 426. 427 und Imhoof-Blumer, Gr. Münzenp. 674 nr. 448. 448 a. 449 und Monn. Grecquesp. 315 nr. 77. 78 als das der Artemis bezeichnen,während Head, Hist. num. p. 530 es für das derHekate erklärt. Doch läfst auch Imhoof, Grieeh.Münzen p. 675 die Deutung auf letztere zu undLeake, welcher es Num. Hell. As. Gr. p. 124 inder Beschreibung als das der Artemis bezeich-net, erklärt es im Kommentar für das derBivaTriformis in the character of Biana identißedwith the moon. Bei der grofsen Bedeutungdes Hekatekultus für Stratonikeia ist wohl dieDeutung auf Hekate vorzuziehen. Übrigensgehen beide Gottheiten so in einander über,dafs sie auch inschriftlich identificiert werden,s. Murr, Bie Gottheit der Griechen als Natur-macht p. 23 Anm. 3. Ein ähnliches weiblichesHaupt wie das der Silbermünzen begegnet auchauf dem Obv. der Bronzemünzen, Mi. 3,376,428.

Eoschbb, Lexikon der gr. u. röm. Mythol. II.

Laginitis 1794

S. 6, 536, 482. 483. Leake, N. Hell. As. Gr. p. 124Suppl. p. 95. Head p. 530.

Ein schönes Didrachmon in Berlin aus dem2. vorchristlichen Jahrhundert zeigt auf der mitder Aufschrift ITPATONIKEQN MEAAN0IOI ver-sehenen Rückseite die Hekate in ganzer Gestaltstehend von vorn, lang bekleidet, auf dem HauptKalathos und darüber Halbmond, in der R.Schale, in der L. Fackel, das Ganze umschlossenvon einem Kranze (Obv. Bel. Haupt des Zeus ),Zeitschr. f. Num. 16 1888 p. 5 Taf. 1, 2.

Auf den Kaisermünzen von Stratonikeia er-scheint sie 1. h. stehend mit Schale und Fackelunter Septimius Severus und Iulia Domna ,Cohen, Cab. Badeigts de Laborde p. 37 nr. 417;Caracalla und Geta , S. Birch, Num. Chrom. 1

1838 p. 197 nr. 4 ( .1ACONOC · CTPA-

TONIK6DN. A female figure walking to the left,her head surmounted by the calathus and luna-ted dis)'e; in her left hand a torch held erect;the object held in her right hand obliterated).Der Gegenstand der R. war wohl auch hiereine Schale. Letztere hält sie zuweilen übereinen flammenden Altar. Imhoof-Blumer, Gr.Münzen p. 676f. nr. 454 beschreibt ein Stückdes Caracalla und Geta mit folgendem Rev.:

en · ttpy · eni. ni|oc r · (Diaqnoc

CTPATONIKGQN. Hekate im Doppelchiton undPeplos 1. h. stehend, auf dem Kopfe Kalathosmit Mondsichel darauf, in der R. eine Schaleüber einen flammenden Altar haltend, in derL. Fackel. Ähnlich lautet die BeschreibungBorrells, Num. Chron. 8 p. 43 für ein mit der

Aufschrift Eni nPT IOYAIA AOMN.

OIEPOKAEOY CTPATONIKEQN versehenes Stückdieser Herrscher; und denselben Typus ver-zeichnen für Septimius Severus und Iulia Domna Mi. 3, 379, 447. Sestini, Mus. Hedervar. 2 p. 232nr. 9 = Mi. S. 6, 538, 490. Cat. Whittall 1884p. 70 sub nr. 1094. 1094*. Stehend, ohne denAltar, mit Schale in der R., einen Hund zurSeite erscheint sie unter Septimius Severus ,Cat. Whittall 1884 p. 70 sub nr. 1094; Septi-mius Severus und Iulia Domna , Sestini, Mus.Hedervar. 2 p. 232 nr. 10 = Mi. S. 6, 638, 491.Cat. Whittall 1884 p. 70 nr. 1095. 1096. Im-hoof, Grieeh. Münzen p. 676 nr. 453 Taf. 10, 14(eni · rPA · IACONOC TOV I KA60BOV · CTPA-TONIK ;QN. Hekate im Doppelchiton und Peplos1. h. stehend, auf dem Haupte Mondsichel undKalathos, in der R. eine Schale (oder brennendeLampe ?), in der L. flammende Fackel. Zu ihrenFüfsen ein 1. h. stehender Hund, mit rück-gewandtem Kopfe zu der Göttin aufblickend.Slg. Waddington)·, ferner unter Caracalla undGeta , Sestini, Mus. Hedervar. 2 p. 232 nr. 13= Mi. S. 6, 540, 500 (cum flore loti in ca-pite). de Witte, Gat. Greppo p. 139 nr. 1036(la iete ornee dune fleur de lotus), Cara-calla und Plautilla, Cat. Whittall 1884 p. 70nr. 1098. 1099.

Die Lotosblume Sestinis und de Wittes istnatürlich nichts anderes als der Kalathos überder Mondsichel. Eine Lotosblume ist für He-kate nicht nachzuweisen. Auch die blattartigeZierde über der Mondsichel der mittleren Figurder dreigestaltigen Hekate des Museo Capitolino(s. oben Bd. 1 Sp. 1905/6) ist kaum eine Lotos-

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