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__ 4) Sohn des Portheus (oderPorthaon), Königsin Aitolien , und der Euryte, Bruder des Oineusund Agrios, II. 14,117 u. Schol. zu 116. Apollod.1 7,10. 1, 8, 5. — 5) Sohn des Ops, Paus. 8,28,3.(Jurtius, Peloponn.l,3bb. — 6) Sohn des Phrixosund der Chalkiope, Tochter des Aietes, Bruderdes Argos, Phrontis, Kitysoros (und Presbon),von Euryldeia Vater des Hyperes, ApoUod. 1,9 1. Pherehydes bei Schol. Pind. Pyth. 4, 220.Schol Ap. Bhod. 2, 388 und p. 533 Keil. Tzetz.Lyhophr. 22. Eudoc. p. 79. Hyg. f. 3. 14 p. 44Bunte. 21. — Hesiod und Ahusil. hei Schol. Ap.Bh. 2,1122 nennen die Mutter Iophossa, Tochterdes Aietes. Nach ihm soll der Melas rtbvzogoder M. •x.olnog, ein Busen des ägäischenMeeres (jetzt Golf von Saros), in dem er ver-sunken, seinen Namen haben, Eudoxos beiSchol. Ap. Bhod. 1, 922. Schol. II. 24, 79. —[Nach Pherehydes (Schol. Pind. Pyth. 4, 220)heiratet er die Eurykleia (ob. Bd. 1 Sp. 1425).Nach Flut, de proverb. Alex. 6 p. 5 aber istEurykleia eine Tochter des Athamas und derIno, nach ersterem ist sie demnach Schwieger-tochter, nach letzterem Stiefschwester des Phri-xos; nach ersterem verheiratet sie sich, nachletzterem wird sie offenbar im zarten Kindes-alter von dem Vater getötet. Auf diese Ab-weichungen macht Crusius, Jahrbb. f. hl. Philol.und Päd. Bd. 135 (1887) p. 244 aufmerksam.Drexlei·.] — 7 ) Bin König, nach welchem dieMeXdvuoi oy.brt.Ikoi benannt sein sollen, Schol.Ap. Bhod. 4, 1707, wo die Felsen fälschlichbei Thera angesetzt sind. Vgl. Melantios. —8) S. Melaneus nr. 3. — 9) Einer der tyrrhe-nischen Seeräuber, die von Dionysos in Del-phine verwandelt wurden, Hyg. f. 134. Vgl.Melanthos nr. 3. [Melas ist Kurzname für denVollnamen Melanthos, Maafs, Hermes 23 (1888)p. 613 f. Drexler.] — 10 ) Sohn des Likymnios,Verwandter und Begleiter des Herakles ; fälltbei der Eroberung von Oichalia, ApoUod. 2,7, 7. - 11 ) Sohn des Antasos aus Gonussa beiSikyon ; wurde von dem Herakliden Aietes inKorinth aufgenommen, wo seine Nachkommen,die Kypseliden, zur Tyrannis kamen, Paus. 2.4,4.5,18,2. — [ 12 ) Flufsgott, auf Münzen von Side zuFüfsen der Stadtgöttin gelagert, Head, Hist. num.p. 687, unter Orbiana , Mi. S. 7,73,222, aber nachVaillant. Eine Grofsbronze der Plautilla vonSide zeigt den Flufsgott gelagert 1. h., die L.auf die wasserentsendende Urne gestützt, im 1.Arme, wie es scheint, einen Schilfstengel; ihmgegenüber, etwas höher, eine r. h. blickendejugendliche Frauengestalt mit um das Hauptsich blähendem schleierartigen Gewandtstück.Es ist wohl eine Bergnymphe, zu der die Lokal-tradition den Melas in ein Liebesverhältnis ge-setzt haben mag. Bei Bollin et Feuardent, Cat.ä’une coli, de med. gr. 2 p. 371 nr. 5809 wirdder Typus beschrieben als „Fleuve couche, äg.; devant lui, Diane sous les iraits de la luneSabatier, Quelques medailles grecques inedites(Extr. de la Bev. de la num,. beige t. 1 4 e ser.)p. 38 nr. 5 pl. 4, 5, der dasselbe Exemplar be-schreibt, macht aus dem Typus gar Luna vorEndymionauf demBergeLatmos. — Den schwim-menden Flufsgott zu Füfseu der Tyche vonKaisareia Cappadociae, auf einer Münze des
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Claudius bezeichnet Imhoof, Monn. gr. p. 417nr. 182 frageweise als Melas. Drexler.] — 13 )Über das Epitheton μέλας s. Melaina. [Stoll.]Melas (Μήλας), Sohn des Herakles undder Omphale . Bei der Rückkehr der Hera-kliden in den Peloponnes erschreckte er ander Spitze des Heeres die Feinde durch denSchall der Salpinx, Schol. II. 18, 219. Manwill hier Μήλας ändern in Mals ως (s. Maleosnr. 1 u. 2); das Richtige ist wohl Ήγέλαος oderΉγέλεως. Nach Paus. 2, 21, 3 war HegelaosSohn des Tyrsenos, des Erfinders der Salpinx,eines Sohnes des Herakles und der Omphale ,und lehrte die Dorier des Temenos den Ge-brauch der Salpinx; er gründete in Argos einHeiligtum der Athena Salpinx. [Stoll.]Meleagrides (Μελεαγρίδες), Vögel mytho-logischen Ursprungs, in die nach dem Todedes Meleagros trauernde Frauen verwandeltworden sein sollen.
Litteratur: Jjor. Beger, Meleagrides et Ae-tolia, Colon. Brandenb. 1696 (mit Zeichnungenaus dem Cod. Pighianus; vgl. O.Jahn, Bericht,d. h. sächs. Ges. d. W.phil.-hist. Kl. 1868,161 ff.).Bochart, Hierozoicon rec. Bosenmüller 2, 704 ff.H. Koehler, Memoire sur les iles et la courseconsacr. ä Achille etc. in Memoir. de l’academ.de St. Petersb. 10 (1826), 700 ff. Welcher, Diegriech. Trag. 1, 403 ff. Brandstäter, Die Gesell,d. ätol. Landes 63 ff. Lenz, Zoologie d. alt. Gr.u. B. 324f. B. Kekule, De fabul. Meleagr. 17ff.V. Hehn, Kulturpflanzen u. Haustiere 6 351 ff.Surber, Die Meleagersage 121 ff. 78 f.
Der älteste Zeuge ist für uns Sophokles heiPlin. n. h. 37, 40 f. hic ultra Indiam fieri dixit(sc. electrum) e lacrimis meleagridum aviumMeleagrum deflentium (im folg, annui plora-tus), doch wohl in seinem Μελέαγρος ( Nauch,Trag. Gr. fr. 2 p. 219). Wenn nach Prellersvielfach gebilligter Vermutung das Argumentdes sophohleischen Stückes bei ApoUod. 1, 72 f.W.vorliegt (fin. cd δε &ρηνοΰβαι τον νεκρόν γυ-ναίκες άπωρνε ώ&ησαν), so beschränkte Soph.die Verwandlung nicht auf die Schwestern, wasübrigens für seine Deianeira schwierig gewesenwäre. Auch Aelian . an. hist. 4, 42 hat dieseForm λέγει δε 6 μν&ος, oecci ήβαν οίκεΐαιτω Οίνείδη νεανία, ταντας ες δάκρυα τεαοχετα και πέν&ος άτλητον εκπεβειν και &ρη-νεΐν, ουδέν τι της λύπης ακος προοιεμένας,οικτω δε αρα των ffscor ταϋτα τά £ώα:άμεΐψαι τό είδος. Diese mafs- und trostloseTrauer wird in allen späteren Berichten her-vorgehoben, offenbar nach alexandrinischerDichtung, in der die Metamorphose nur dieSchwestern trifft, vgl. Nihander bei Antonin.Lib. 2 ( ετεροιοΰμ . fr. 51 Schn.) cd δε άδελφαιαυτού (nach ihm Γόργη, Εύρυμήδη, Αηιάνειρα,Μελανίππη) παρά τό οημα εϋ'ρήνουν άδια-λείπτως, αχρις αντάς’Άρτεμις αήταμένη ράβδωμετεμόρφωοεν εις όρνι&ας και άπφκισεν ειςΛερόν την νηοον, όνομάβαοα Μελεαγρίδας. cdδε ετι και νυν κα&’ ώραν ετονς λέγονται πέν-θος έπ'ι Μελεάγρω φέρειν. δύο δ'ε των ’Λλ&αίαςθυγατέρων, Γοργήν και Αηιάνειραν, φασ'ιν κατ’ενμένειαν Αιοννσον μη μεταβαλεΐν, υτι την χά-ριν αντω ’Άρτεμις διδοΐ. So auch Ovid. met. 8,532 ff. Hygin. fab. 174 (deorum voluntate trans-
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