Menelaos
Meiielaos
2779
2780
Kriegszuges und der Kacke an Paris zu be-fragen; der Gott kiefs ihn, damit sein Unter-nehmen gelinge, einen Halsschmuck der Helena ,den ihr Aphrodite gegebep, der Athena Pro-noia weihen, Schol. und Eustath.
232 e. f. Hera aber, diedurch den Frevel desParis verletzteEhegöttin,te keine Müheund keinenSchweifs,um das
άγα&ό s (2,586) bezeichnet ihn als einen Führer„von gutem Kommando“. Wenn er II. 17, 585μαλ&ακος αίχμητής genannt wird, so ist zubedenken, dafs das Wort aus dem Munde desFeindes kommt (b έχ&ρος b βίκο.φημών εί'ρηχε μαλ&ηοναίχμητήν, Athen . 5, 178b. ο). Menelaos wareine weiche,sanfte Natur,voll Liebeund An-hänglich-keit zu
VolkgegenTroia zusammeln,
II. 4, 26.
So vereinig-ten sich allegriechischen Für-sten zu dem Kriegs-zuge; denn sie saheudie freche Verletzung desMenelaos als eine Beschimpfungvon ganz Griechenland an, die nichtungerächt bleiben dürfe.
In dem Kriege vor Troia (vgl. v. Syhel,Myth. d. Ilias S. 171—175), zuweichemer selbst sein Volk in 60 Schiffen geführt(II. 2,581 ff.), war der blonde (II. 3,284.Od. 1,285 u. öfter) Menelaos an der Seiteseines Bruders, des Oberanführers Aga-memnon , einer der vornehmsten und an-gesehensten Fürsten des Heeres, wenner auch nicht gerade zu den Helden
Bru-der,der auchseiner-seits ihmsehr znge-tban war (II.2, 409. 4, 148 ff.7, 107). Zu dem beiweitem kräftigeren undenergischeren Bruder verhälter sich in einer gewissen Ab-hängigkeit und ordnet sich ihmleicht und gerne unter. II. 10,121 sagt Agamemnon : „Oftsäumet mein Bruder und gehtnicht rasch an die Arbeit, wedervon Trägheit besiegt noch Un-verstände des Geistes, sondernauf mich herschauend und meinBeginnen erwartend.“ Vgl. FluiHer. 6. Nach Imag. 2, 7 warauf einem Bilde Menelaos zu er-
ersten Ranges zählte; doch war er i) Paris von Menelaos b. Helena kennen άπο τον ήμερον, Agai mm erhin ein starker mutiger Krieger, eingeführt, etruskischer Spiegel memnon dagegen cctio τον ενder, im Gefühle tiefster Kränkung von (nach Gerhard, etr. Sp. 4, 877); ffsou (divina quadam maiestate)" ’ ’ vgl. Bd. 1 Sp. 1959/60. Aus diesem Verhältnis zu