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tiscben Atheuatempels verschiedener Meinungist (s. oben Achilleus Bd.l Sp. 52), ob sie einenKampf über der Leiche des Patroklos oder desAchilleus darstellt, so wird eine mehrfachwiederholte kolossale Statuen-«mippe, die sog. Gruppe desPasquino (Big. 3), welcheeinen älteren, bärtigenHelden, die Leicheeines jüngeren inseinen Armen auf-hebend, vor-stellt, von deneinen mitgrofser Wahr-scheinlich-keit als-Menelaosmit derLeiche desPatroklos,von ande-ren weni-ger wahr-scheinlichalsAias mitder Leichedes Achilleusgedeutet, s.
Achilleus Bd. 1Sp. 52. Baumei-ster, Benlcm. 1, 731mit der Ahb. nr. 785nach der am vorzüg-lichsten erhaltenen Gruppeim Hofe des Palast Pitti inFlorenz . Müller, Handb. d. Arch . 3S. 710. 714. Frieder ichs-Wolters,
Gipsabgüsse nr. 1397. Selbig, Führer1,165 f.
In den trojanischen Ereignissennach der Ilias erscheint in des Ly-kios Darstellung von dem Kampfedes Achilleus und Momnon zu Olym-pia (Paus. 5, 22, 2. Overbeck, Gesch.d. gr. Plast. 1 , 328f.) Menelaos alsKämpfer dem Paris gegenüberge-stellt. In der Kleinen Ilias desLesches (Proklos in Belck. Schol. II.p. II) wurde erwähnt, dafs er dieLeiche des durch Philoktet erlegtenParis mifshandelte; doch kam dieLeiche in die Hände der Troer, diesie bestatteten. Helena aber wardhierauf die Gattin des De'iphobos(s.d ). Weiter finden wir den M. 4) Menelaos undmit den Tapfersten der Achaier m Helonai Aias Po iy-dem hölzernen Pferde, Od. 4, 271 ff. xona; anwesend Eos (ob.),Vevg. Aen. 2, 264. Hyg. f. 108. Aphrodite, Tliotis, untenQuint. Sm. 12, 315. Tryphiod. 162. Herakles (nach Barone«.,'k-etZ.Posth.6ii. Eustath. Od. p. 1698. Drnhrn. I S. 717 nr. 799).Bei der Eroberung von Troia eilteMenelaos mit Odysseus zu dem Hause des Dei-pliohos, vor welchem es noch einen sehr hefti-gen Kampf gab; zuletzt drangen sie ein, undMeuelaos tötete den De'iphobos, Od. 8, 517.kryphiod. G13. Tzets. Posth. 729. Vgl. Arch.z lg. 40 S. 4, 13f. 45 Taf. 3. Bobert, Bild und
ßoscHEB, Lexikon der gr. u. röm. Mythol. H.
Lied 68 ff. 159. Er tötet den im Rausche Ent-schlafenen auf dem Lager der Helena, diesich selbst im Hause versteckt hat (Quint. Sm.13, 354ff.), und verstümmelt ihn grausam anHaupt und Händen, Dict. 5, 12.Verg. Aen. 6, 494ff. NachVergil hatte Helena selbst,um wieder die Gunstdes früheren Gattenzu erlangen, ihnund Odysseus ins Haus ge-rufen undihnen die
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in \ i 1 \\ Waffen— tu- > ii» entfernt./ I tiü 1 'Ili 'zA I I Über dieWieder-gewinnungder Helenaheifst es indem Auszugder Iliuper-sis b. Proklosganz kurz:Nachdem M.den De'iphobosgetötet, führt erdie Aufgefundene zuden Schiffen hinab,Tzetz. Posth. 731. Siefolgt zitternd, bald vonScham übergossen, bald heim-lich seufzend in Gedanken an dasliebe Vaterland, Tryphiod. 630. Siesagt bei Für. Hel. 116, dafs M. sieals Gefangene an den Haaren fort-gerissen habe. Helena wurde alsGefangene von den Achaiern ohneLos dem Menelaos übergeben, undAias mit vielen anderen forderte,dafs er sie, die ihnen so viel Unheilgebracht, töte; aber auf Bitten desMenelaos und durch das Dazwischen-treten des Odysseus wurde sie demM. unversehrt überantwortet, lliet.5, 13. 14. Die Hellenen gaben sieihm, dafs er sie töte, und er ent-schliefst sich, sie mit in die Heimatzu nehmen, um sie dort zu töten,Für. Troad. 864 ff. Nach Stesichorosbei Schol. Eur. Or. 1274 wollten dieGriechen sie steinigen; als sie aberihre grofse. Schönheit sahen, liefsensie die Steine zur Erde fallen. Andem Kasten des Kypselos (Paus.5, 18, 3) verfolgt Menelaos sie mitdem Schwerte. Spät fand M. diezitternde Helena im Innern des Hauses ver-steckt; er stürzte voll Zorn auf sie zu, um sie zumorden, aber Aphrodite schlug ihm das Schwertaus der'Hand und hemmte sein Ungestüm, in-dem sie ihm hei dem Anblick des schönenWeibes Liebe einflöfste, sodafs er lange starr
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