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Zweiter Band, zweite Abteilung. Laas - Myton.
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Menelaos

Menelaos

dastand und alles Böse vergafs, das sie ihm an-gethan. Trotzdem aber hob er das Schwertwieder vom Boden auf und griff sie von neueman; doch Agamemnon besänftigte ihn, Quint.

Sm. 13, 386 414. Mene-laos führte erfreut dieHelena aus der brennendenStadt. Unter den klagen-den gefangenen Troerinnen

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worden. Die Göttin erregte in der Volksver-Sammlung einen Streit zwischen den Atrideu·Agamemnon verlangte, dafs sie noch zurück-blieben und den Groll der Athena durch bei-lige Hekatomben besänftigten, während Mene-laos, der seine Helena wieder erlangt, aufsofortige Abfahrt drang, Rom . Od. 3, 132ff,dem die Nosten des Hagias (bei Prohlos ) folgten!Welcher (A. Denkm. 3 S. 25 mit Taf. 3) sieht

folgte sie gefafsten Sinnes io in einem Yasenbilde des Britischen

(nach Overbeck, Gallerte26, 8); vgl. 1 Sp. 1971.

ihrem Gatten, schamerfüllt5) Helena n. Menelaos und stets befürchtend, dafsdie Achaier sie auf demGange zu den Schiffen mifs-handeln würden; alleindurch die Macht der Aphrodite geschah es,dafs alle ihre Schönheit anstaunten und keinemes beikam, sie nur mit einem Worte zu be-leidigen. Menelaos war von nunan mit Helena wieder in ehe-licher Liebe vereinigt, Quint.

Sm. 14, 1719. 3970.

149178. Als Mene-laos bei seinem An-griff auf Helena derenentblöfste Brustsah, warf er dasSchwert weg,

Aristoph. Lysistr.

155, wozu derScholiast (vgl.

Schol. Aristoph.

Vesp. 714) be-merkt: η ιστορίαπαρά-ΐβνκω. τάθε αυτά χ α /. Λέ-σχης 6 Πνρραΐοξεν τή μικρά ΙΧιάόι%α'ι Ευριπίδης ( An-drem . 628) ,,άΧΧ ώςεοείδες μαστόν, εκβιΙών ξίφος φίΧημ έδέίNach Ibykos war Helena in den Tempel der Aphidite (wie nach manchen Bildwerken

zum Tempel der Burggöttin Athena) r,) Aphrodite, Helena undgeflohen; von da unterredete sie Menelaos (nach Overbeck, βαίι. pel des Apollon zu Branchidai beisich mit Menelaos, und dieser wirft 12 , T); vgl. 1 Sp. 1971 / 72 . Milet nach Diog. Laert. 8, 1, 4.) -aus Liebe das Schwert weg, Schol. Der Streit in der Volksversammlung

Eur. Androm. 629. Welcher, Griech. Trag, so hatte damit geendet, dafs sich zwei Haufen1,158 nimmt die Wiedergewinnung der Helena bildeten, von denen der eine mit Agamemnon

ais Inhalt einer im Argum. Soph. Ai. ge- zurückblieb, während der andere sich am fol-

nannten sophohleischen TragödieΕΧένης αρπαγή genden Morgen zur Abfahrt rüstete und nach

( Mittin, Peintures de vases 1, 66) die Dar-stellung des Streites der Atriden. Beide stehensich nicht, wie bei Homer , hadernd in derVolksversammlung gegenüber, sondern sitzeneinander zugekehrt ratschlagend auf behauenenSteinen; zwischen ihnen steht Athene , die denAnlafs zu der Verhandlung gegeben; hinterAgamemnon steht ein Herold, hinter MenelaosHelena, beide in gröfserer Bewe-gung als die Helden. Das zer-störte Troia und die Vor-bereitungen zur Abfahrtder Griechen hatte Po-lygnot in der Lesche1 Delphi gemaltPaus. 10, 25, 2 ff.).Im Vordergründewurde dem Mene-laos das SchiffzurFahrt zurecht-gemacht. Nichtweit von demSchiffe bricht mandas Zelt des Me-nelaos ab. Helena sitzt da, von den inder Nähe stehen-den gefangenenFrauen wegen ihrerSchönheit angestaunt.Menelaos selbst trägteinen Helm und einenSchild mit dem Bilde desDrachen von Aulis, Paus. 10,26, 3. (Seinen Schild weihte Mene-laos auf der Rückfahrt in den Tem-

(Helenas Fortschleppung) an. Über die Bildwerke der Wiedergewinnung der Helena s.Overbeck, Gal. her. Bildw. 626 ff. Baumeister,Denkmäler 1 S. 745748 mit den Abbild, nr. 797799. Preller, Gr. Myth. 2, 445, 3. Müller,Hndb. d. Arch . 3 S. 714. Vgl. Löschcke, Über

Tenedos fuhr, wo sie opferten und ein neuerStreit entstand, infolge dessen Odysseus zuAgamemnon zurückkehrte. Nestor aber undDiomedes eilten weiter, Menelaos holte sie inLesbos ein und fuhr mit ihnen mitten durchsMeer nach der Südspitze von Euboia . Zu

die Beliefs der altspartanischen Basis. Dorpat so Geraistos, wo sie nach glücklicher Fahrt in der

1879. Bobert, Bild u. Lied 57. 59. Friederichs-Wolters, Gipsabgüsse nr. 2047. Arch. Ztg. 31S. 76 Anm. 1 (Litteratur) Taf. 7, 2; ob. Bd. 1Sp. 1970 ff. Helbig, Führer 2, 280.

Nach der Zerstörung von Troia kam durchden Zorn der Athena viel Ungemach über dieGriechen; denn bei der Eroberung war mancheThat der Roheit und Ruchlosigkeit verübt

Nacht anlangten, opferten sie dem Poseidonund steuerten dann nach Sunion. (An*der klei-nen attischen Insel Makris soll Helena mitMenelaos ausgestiegen sein, und davon die Inselden Namen Helena erhalten haben, Paus. 1 , 36,1.Steph. Byz. s. v.EXsv tj.) Zu Sunion starb desMenelaos trefflicher Steuermann Phrontis(Paus. 10, 25, 2), und so blieb M. zurück, um