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Zweiter Band, zweite Abteilung. Laas - Myton.
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2795-2796
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Menoites

Menoitios

Tragiker Sosiphanes liefs ihn von Laios, undNikostratos von der Sphinx getötet werden,Schol. Eur. Phoen. 1010, und nach Schol. Aristid.p. 113 Dindorf opferte ihn Kreon selbst. SeinGrabmal, in dessen Nähe Eteokles und Poly-neikes im Zweikampf fielen, befand sich inTheben unmittelbar am Nei'stischen Thore;darauf wuchs ein Granatapfelbaum, dessen reifeFrüchte inwendig wie Blut aussahen Paus. 9, 25,1.2. Nach Luc. de salt. 43 wurde Μενοιχέως απώ-λεια in Tänzen dargestellt. Den M., der sichvor den Mauern Thebens tötet, erkennt Benn-dorf , Arcli.-epigr. Mitth. aus Österr. 6 (1882),197 h dargestellt auf dem Heroon von Gjöl-baschi. Vgl. auch die rf. Vase b. Graef, Berl.Winckelm.-Progr. 1892. Betreffs der Etymologiebemerkt Pott, Kuhns Ztschr. f. vergl. Sprachf.9 (1860), 216: 'Μενοιχενς. Kaum doch statt με-νοεική s, als den Göttern wohlgefälliges und ge-nügendes Opfer? Etwa, weil er sich für Thebenselbst opferte, von μένω und οίκος, indes auchnicht mit recht hervortretendem Sinne: aus-harrend daheim, oder: für das (heimatliche)Haus?· 3) Vgl. Nonn. Lion. 23, 72f. [Höfer.]Menoites (Μενοίτης), 1) Herold des Priamos,Quint. Sm. 9, 34. 2) Troer, Sohn des Hip-pomedon, von Teukros erlegt, Quint. 8m. 11,99. 3) Ein Lykier, von Achilleus getötet,Ου. Met. 12, 116. 4) Der Steuermann desGyas, auf der Flotte des Aeneas , Verg. Aen.5,161. 5) Der Hirt des Hades, der auf derInsel Erytheia dessen Rinder weidete und demGeryones meldete, dafs Herakles seine Rinderforttreibe, Apollod. 2, 5, 10. Es ist derselbe,der in der Unterwelt die Rinder des Hadesweidete und unglücklich mit Herakles rang,als dieser eines seiner Rinder schlachtete,Apollod. 2, 5, 12. Vgl. Menoitios nr. 1. [Stoll.]Menoitiad.es (Μενοιτιάδης), Sohn des Me-noitios, d. i. Patroklos , II. 1, 307. 16, 554 u. ö.Quint. Sm. 1, 378. Ου. Trist. 5, 4, 25. [Stoll.]Menoitios (Μενοίτιος, vgl. Μενοίτης undΜενοίτας-, etymologische Erklärungsversuche:<>S μένει τον οΐτον oder ον 6 οίτος μένει s. beiWelcher, Gr. Götterl. 1, 744. Pott, Zeitschr. f.vergl. Sprachw. 7, 334. 336. Zeitschrift fürVölkerpsychologie und Sprachwissenschaft 14(1883), 38. Schömann, Die hesiod. Theogonie206 f.; andere [z. B. VSicher, lapet.-Geschl.50] leiten das Wort nur von μένος mit Suffixab, vgl. Eustath. zu Horn. A 334 p. 113, woAnalogieen wie Φιλοίτιος, Ααμοίτας, Θνμοί-της angeführt werden). 1) Nach Hes. Theog.510 (υπερχύδαντα Μενοίτιον) der Sohn des Ia-petos und der Okeanine Klymene, Bruder desAtlas __ Prometheus und Epimetheus , wegenseines Übermutes (v. 514 νβριβτήν, v. 516 εΐνεκάταΰ&αλίιις τε ν.αί ήνορέης υπερόπλου) von Zeus mit dem Blitzstrahl in die Unterwelt geschleu-dert (ebenso bei Schol. Aesch . Prom. 347); ένrjj τιτανομαχία fügt Apollod. 1, 2, 3 hinzu, derals Mutter der Iapetiden Asia statt Klymenenennt. Mit diesem Menoitios wird von einigender Rinderhirt Menoites (s. d.) identificiert,vgl. Preller 2 2,212 Anm. 2 und Preller*-Bobert1, 48 Anm. 1.

2) Der Vater des Patroklos. Homer nenntdiesen Μενοιτιάδης in folgenden Stellen: A 307.

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1211. Π 420. 434. 452. 554. 760. P 132. 267270. 369. 295. Ψ25. 239. Sl 16 (vgl. Quint.Smyrn. 1, 378. Anthol. Gr. 7,143. Menoetiadesbei Ov. Trist. 5, 4, 25. Propert. 2, 1, 38. Stat.Silv. 5, 2, 157). Bei Hom. 1 202 wird PatroklosΜενοίτιον υιέ angeredet; Μενοιτίον αλχιμοςυιός wird er Η 278. 307. 626. 665. 827. 2i2,T 24 genannt ( παΐ Μενοιτίου auch in einemTragikerfragment bei Dion. Hai. de compos.verb. c. 17. Nauck, Fragm. trag. 1 adesp. liß.vgl. Fiat. Leg. 12 p. 944 a u. a. St.). Möglichdafs Πάτροκλος Μενοιτιάδης der altepischenÜberlieferung angehört; in der Ilias wird derSohn des Menoitios darunter verstanden. Me-noitios (ηρως in Λ 771. Ai326) wird an zweiStellen, Λ 785 und Π 14, Sohn des Aktor ge-nannt (Actorides heifst Patroklos nur bei rö-mischen Dichtern, z. B. Ov. Trist. 1, 9, 29. Fast.2, 39). Er wird zu Phthia wohnend gedachtbei Beginn des Krieges Λ 765 ff, im zehntenJahre ΙΓ13ίϊ.; Μνρμιδόνων τον αριοτον nenntΣ 10 seinen Sohn Patroklos . Gerade dieseStelle aber wurde von alten Grammatikernangefochten (s. die Schol. z. d. St.), weil Pa-troklos nach seiner Herkunft ein Lokrer, nichtMyrmidone sei. Frühzeitig scheint sich dielokrische Sage dieses Helden bemächtigt zuhaben, wie aus mehreren Ilias -Stellen hervor-geht; in Widerspruch zu 1113 ff.· steht 2 326,wo wir uns Menoitios in Opus wohnend zudenken haben; eine Vermittlung versucht dieίοτορία in Ψ 84 ff., welche erzählt, dafs Me-noitios seinen Sohn aus Opus zu Peleus ge-führt habe, nachdem Patroklos den Sohn desAmphidamas im Streit beim Würfelspiel ausUnbedachtsamkeit getötet habe; dieselbe Er-zählung mit Angaben über den Namen desGetöteten (s. das Nähere unter Patroklos ) fin-det sich bei Schol. Hom. Μ 1 (Hellanikosfr. hl). Schol. Hom. Ψ 86. 87 (Pherekydes fr. 19).Strabon 9, 425 (mit Hinweis auf die beidenHomer- Stellen). Apollod. 3,13, 8; vgl. Ov. Fast.2, 39. Die doppelte Überlieferung über dasVaterland des Patroklos einerseits, andrerseitssein Verhältnis zu dem Aiakiden Achilleus habenauch die späteren Erzählungen über Menoitiosveranlafst. Bei Pindar Ol. 9, 67ff. wird unterden Fremdlingen, die nach Opus kamen, derVater des Patroklos, Menoitios, Sohn des Ak-tor und der Aigina genannt In Übereinstim-mung damit berichten die Scholien z. d. St.(v. 104), dafs Aigina, nachdem sie von Zeus den Aiakos geboren, nach Thessalien gekom-men und dort den Aktor geheiratet habe; ihrSohn Menoitios sei später nach Opus gewan-dert. Dagegen erklären die Scholien zu 29und 10. 11 Aktor für einen Lokrer von Ab-kunft (vgl. übrigens Schol. Find. a. a. 0., woMenoitios ein ονγγενής des Lokros heifst); dieAigina habe er aber in Οίνων η geheiratet undmit ihr den Menoitios erzeugt, der in dasväterliche Opus zurückgewandert sei; in derBestimmnng von Oinone weicht das Schol. Izu 29 vom Schol. B zu v. 10. 11 ab; jenesversteht darunter die Insel Aigina , dieseseinen Ort in der Phthiotis; Kombinationen,deren Entstehung durchsichtig genug ist.Durch Aigina ist Menoitios in die ανγγένεικ

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