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Dritter Band, erste Abteilung. Nabaiothes - Pasicharea.
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Orpheus (Vasenbilder)

Orpheus (Vasenbilder)

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Later. Mus. 590 S. 401; Knapp, Orpheusdarst.19), schreitet nach links der Hadespforte zu,die durch den zweiköpfigen Kerberos und denIanitor Orci ( Roßbach, Rh. M. 48, 1893, 594)angedeutet ist. Eben wendet er den Kopfnach der ihm folgenden Gattin (EYRYDICE)zurück, welche wie bei Virg. Georg. 4, 497voll Entsetzen beide Hände erhebt. Rechtsim Hintergrund ist Pluton sichtbar. — Dafssich das berühmte Gemälde des Orpheusgrabes iovon Chiusi (a man with a light chlamys onhis Shoulders ivas playing the lyre in the midstof a group of dancers, one of whom was a tvo-man ) auf 0. bezieht, wird von Dennis, Cities and cemet. of Etruria 2 (1878), 343 mit gutemGrunde bezweifelt, da die Scene sich nichtwesentlich von den Darstellungen anderer Ge-mälde unterscheidet, welche einfach Funeral-riten darstellen. Dagegen läist sich der inder christlichen Kunst verändert fortlebende 20Typus des 0. unter den Tieren für die pom-pejanische Wandmalerei nach weisen; vgl. dasgrofse im Oktober 1874 ausgegrabene Wb.Sogliano, Giornale degli scavi di l’omp. n. s. 3,1874 S. 69 f.; Knapp, Corresp.-Bl. 1880 S. 34;Orpheusdarst. 28; abgebildet Leipz. illustr. Ztg.

4. Sept. 1875; Presuhn, Die neuesten Ausgrab,von Pompeji 1878, 3, 2 u. 6, s. unsere Abb. 2.Die Darstellung zeigt den Sänger nicht imKitharodenkostüm. Ein Wandgemälde von der soRückwand eines pompejanischen Peristyls (Kel.big, Camp. Wandgem. nr. 893 Abb. ebd. T. 10)zeigt mit Beziehung auf deu Zweck des RaumesOPcbEYC als Kitharoden mit Herakles (H PA.. HZ)Musagetes unter den Musen 6YTGPTTH, OAAHA,OYP.N16, TEPVIXOP, MGATT0N16N6; über 0.sind Spuren eines weifsen Gewandes erhalten,daneben ... KH, d. i. nach Schoene, Bull. d. I.

39, 1867, 49 und Maafs, Orph. 149, 40, derMythogr. Vat. 3 S. 212 B vergleicht, EvgväiKH, 40dagegen nach Dilthey , Bull. d. I. 41, 1869,152;Knapp, Orpheusdarst. 14 zu13, 2 Ggf/KII. — 0. mit seinemGesang auf der Argo das Meerbezaubernd wird auf einemvon Philostr. im. 2. 15, 1 be-schriebenen Gemälde genannt.

b. Vasenbilder.

103 ) Das einzige sf. Vb.

(Arch. Ztg. 42,1884, 272) zeigt0P<bEvS die Leier in der Lin-ken, in der Rechten das Plekt-ron, wie er mit dem linken Pufsauf ein Bema tritt. Eine aus-gezeichnet schöne attischeSchale im Stil des peloponne-sischen Krieges (s. uns. Abb. 3)zeigt nach Furtwängler, 50.

Berl. Wpr. 163, dessen Be-schreibung im wesentlichenmit der des ersten Heraus-gebers Minervini, Bull. arch.

Napol. 6, 1857, 33—39 übereinstimmt, den ab-

Kopf steht. — Die übrigen Vbb. zerfallen indrei Gruppen, die sich sowohl ihrer Ent-stehungszeit wie ihrem Inhalt nach von einander

2) Orpheus unter den Tieren, Wb. aus Pompeji (nach Presuhn, Ausgr. v. Pomp . 3, 6).

unterscheiden. Die älteren attischen Vbb. (ca.460 — 440) stellen 0. unter den Thrakern —seltener unter Satyrn oder Nymphen — singend

3) Orpheus 1 Kopf einem Jüngling Orakelsprüche erteilend, anwesend Apollon(nach Minervini bull. arch. napol. VI, 1857 T. IV).

geschlagenen Kopf des 0., der singend Orakel-sprüche erteilt, welche ein Jüngling in ein Dip-tychon aufzeichnet, während Apollon als O.’s Be-schützer mit ausgestreckter Hand hinter dem

dar; die jüngeren (ca. 440 — 400) zeigen denTod des 0. Auf unteritalischen Vbb. erscheint0. in der Unterwelt. Der doch in der Litte-ratur schon des 5. Jahrhunderts viel bezeugteMythos von der Bezauberung der Tiere, ein