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Vierter Band. Qu - S.
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105-106
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105 Rhesos (s. Eltern)

dargestellt war, ist zweifelhaft, vgl. Eobert,Archäol. Zeity. 1882, 49, Klein, Euphronios 8155 f. Der angebliche Rh. auf zwei schwarz-figurigen Yasen des British Museum B 234. 235(alter Katalog nr. 533. 524) ist vielmehr einskythischer Bogenschütze zwischen zwei Pfer-den, vgl. Löschcke in den Bonner Studien fürKekule 250.

Eltern des Rh. Nach Hom. 11. 10, 435war E'ioneus der Vater d. Rh. Lexikographenund Scholiasten verweisen oft auf diesen Vers,

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An den bisher zitierten Stellen und Culex 328wird die Mutter des Rh. nicht erwähnt. Wosie aber genannt wird, ist es stets eine Muse.Die Tragödie Ehesos spricht oft von denEltern (vgl. 279. 346 ff., 387 ff. 651 f.), bezeich-net die Gattin des Strymon alseine derMusen (393), gibt ihr die Epitheta yslmäög(351. 393), äoiäog (387) und vy.vo7tot.6g (651),belegt sie aber nicht mit einem Sondernamen.Am Schlüsse des Stückes tritt diese Museselbst auf und erzählt folgendes (916 ff.): Als

2) Unteritalische Yase der Sammlung Fontana in Triest (nach. Wiener Vorlegebl. Serie C Tafel 3 Fig. 2).Oben: Bhesos mitten unter s. Thrakern schlafend, von Diomedes bedroht; unten 1. Diomedes , r. Odysseus.

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z. B. Etym. Magn. 423, 18, Schol. Eurip. Ehes.393, Eustath. Hom. II. 816, 51. 817, 25 u. a.Beibehalten hat den Namen Dictys Cretens. 2, 45(Eioneo genitus); dagegen hat Bergk seinefrühere Konjektur zu Hipponax fr. 42, die hierdiesen Namen herstellte, selbst wieder auf-gegeben. Konern 4 nimmt insofern auf Homer Rücksicht, als er sagt, der Strymonfluß habevordem E'ioneus geheißen.

Sonst gilt fast allen Strymon für den Vaterdes Rh. Nach Konon 4 (aus Hegesippos Palle-niaka vermutet Hoefer, Konon S. 64) hatteStrymon drei Söhne, Brangas, Rh. und Olynthos .Nach Steph. Byz. s. Biffvat hatte Rh. aucheine Schwester Sinte. Es. - Plutarch de fluv.11, 1 erzählt, Strymon habe sich, als er denTod seines Sohnes Rh. erfuhr, in den FlußPalaistinos gestürzt, der seitdem Strymon hieß.

sie zum Wettstreit mit Thamyris auf dem WegzumPangaion den Strymon durchschreiten mußte,ruhte sie in den Armen des Flußgottes; nachder Geburt des Rh. warf sie das Kind, ausScham vor ihren Schwestern, in den Strymon,der es von Quellnymphen großziehen ließ.Unbestimmt wie in dieser Tragödie bleibt derName der Muse auch bei Cie. nat. deor. 3, 45.Dagegen bieten andere einen Einzelnamen.

60 Marsyas der Jüngere in den Makedonika (Schol.Eurip. Ehes. 347) nennt Klio und bemerkt, daßin Amphipolis auf einem Hügel ein Heiligtumder Klio gegenüber dem yvrjustov des Rh. lag.Andere nennen'Terpsichore (Aristoph. Hypothes.zu Eurip. Ehes.), wieder andere Euterpe, z. B.Schol. Hom. 11. 10, 435 (ob das schon bei Pindar stand, der hier zitiert wird, ist fraglich), Hera-kleitos und Jipollodoros bei Schol. Eurip. Ehes.