I
soS XIII. Abschnitt.
Die ra dir teil Blätter von Salonton Gefstter , wel-che nach und nach in den Schveeitzer- Kalendernerschienen find, und die man gesammelt in derBuchhandlung Orell, Gejiner, Frtfili u. f f. zu Zü-rich kaufen kann, — Aehnlich radirte Blätter vonM‘!yer, die seit dem Tode von Sal. Gejiner dengenannten Kalender zieren , besonders diejenigen ,die lieh in dem kleinen Werke befinden : MalerischeReise durch die italiänische Schveeitz von I. H. Meyer4°. Zürich 1793. sind ebenfalls vortrefiieh; die Be-schreibung in dieser letztem ili malerisch und wahr,Und Druck und Papier sind sehr schön.
Unter der grossen Menge von Vorstellungen,die von dem Rheinfälle bey Schafbansen erschienensind, ist die befste von Gnielin nach Schalch.
In dem grossen Werke: Tableaux topograpiiques,fittoresques &c, de la Suiff'e, was zwischen 1777.und 1780. in Paris in Folio herauskam, befindensich 2i6. Kupferstiche, die sehr viele Prospeckte,Ansichten und Parthien der Schweitz darstellen,Es ist nicht genug zu bedauern, dass man beyeinem so grossen Aufwand von Kosten in der Aus-wahl der Zeichner, die man zu diesem Zweck indie Schweitz schickte, nicht genauer und bedacht-samer war; denn die Stiche sind meist vortrefiieh,aber von den Zeichnungen sind sehr viele so falsch,irrig, geschmacklos und unintressant, dass der,welcher die Natur und die abgebildeten Gegendenselbst kennen gelernt hat; es nicht begreifen kann,wie so flüchtig und nachlässig diese Meister arbei-ten konnten. Es schmerzt unendlich, wenn manbey einem solchen Werke bekennen muss, das feinZweck in der Ausführung ganz verfehlt ist* und