Io8 XIII. Abschnitt.
len kann, dem das Glück versagt ist, 'die Naturdieser Gegenden selbst zu sehen. Die schonen Be-schreibungen des Herrn Pfarrer Wyttenbacb fehlenzwar in diesen Heften ; doch aber findet man einekurze Erklärung jedes Blattes. Jedes Stück kostet,wenn ich nicht irre, einen grossen französischenThaler. Dieselbe Sammlung erschien auch unillu-ftlinirt in kleinen Blättern in Bern,
Vorstellungen der von Berti und, der umliegendenGegend am ßcbtbaren Alpenkette, Von Herrn Studergemalt, Herrn Dtmker gestochen, und Herrn Rieterilluminier.
Dieses vortrefliche Blatt ist nicht allein das bess-te, was bisher in dieser Art gemacht ist, sondernein Muster für olle Zeichner, die etwas ähnlicheshervorbringen wollen. Jeder der mit diesem Blattein der Hand die Alpenkette, die es darstellt, be-trachtet, wird über die Genauigkeit, Richtigkeitund Wahrheit erstaunen, womit es von dem HerrnStuder gearbeitet ist; jeder Punkt, möchte mansagen , ist auf dieser Zeichnung wie in der Natur.Die Illumination ist vortrestich, und gereicht demHerrn Rieter zur grossen Ehre. Bey diesem illumi-nirten Blatte erhält man nach einen grossen Bo-gen , der eine weitläufige Erklärung aller Felsen ,Gebirge und Hügel enthält, die das Auge auf je-nem entdeckt. Beydes zusammen kostet 2. grossefranzösische Thaler, und ist bey erwähntem HerrnRieter in Bern zu finden. Ein einziges Blatt wiedieses, oder wie ein andres von demselben Künst-ler (sein jüngstes, der Reicbenbach in Hafih) ist fürden Kenner buchstäblich mehr werth als hundertandre von dem übrigen Schofielzeug.
Natur-und Kunstliebhaber, die in der Schweitz