Buch 
Anleitung auf die nützlichste und genussvollste Art in der Schweitz zu reisen / von J.G. Ebel
Entstehung
Seite
152
JPEG-Download
 

152

XVII. Abschnitt.

ich ihn in der Zeichnung weggelassen, um die ganzeKette rein darzustellen. Wenn man nämlich vonder Hochwacht einige Schritte zurückgeht, erblicktman auch das von dem Schnabelberg vcule. kte Stück.

Die Zeichnung ist bey Abendbeleuchnmg , un dvor dem Anfang des hohen Sommers gemacht, inwelchem hin und wieder einige Gebirge noch mehrihren Schnee verlieren , als man in der Zeichnungerkennt. Der Fellen (£b) der grade der Hochwachtgegenüber steht, ist 7 - g. St., und ( P .) in der AUpenkette 12-13. St. in grader Linie davon entfernt.

Auf dieser Zeichnung lieht man den oestlichenAnfang der Alpenkette , ihre Ausdehnung gegen AbendZU bis in die Gebirge des I.anterhrunn - Thals, wodann die noch entfernter liegenden von dem Piiatusund den Eutlibncher - stei gen verdeckt Werden. DieLinie dieser Kette mag ohngesähr 40- Stundenbetragen.

Der Gebirgsstoss Säntis (A A) womit die Ketteansängt , besteht aus vielen Theilen und Spitzen,die alle eigne Namen haben: Der Kantor und HoheKasten an der Grenze des Rheinthals , auf denenman so prächtige Uebersichten geniesst, gehören nochdazu. Der Kanton Appenzell , das Rheinthal , undder Einfluss des Rheins in dem Bodensee liegen öst-lich von dem Säntis ; er ist 15-16. St. von demStandpunkt entfernt. Der Siintis fetzt sich in dieFelsen ( BB ) fort, an deren südlichen Seite dasgrosse von dem Rhein durchflofsne Thal sich aus-dehnt , in dem das Rheinthal , die Zürich ersehe Vog-tey Sax, das Gebiet von Garns und Grabs, die Vog-teyen Weräenberg und Sargans , und verschiedeneOesterreichische Besitzungen liegen. An der nördli-chen Seite legt sich das Toggenburg an.,