VIII. An SCHNITT.
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Schweifs giebl es mehrere, die sieh ganz demGeschäfte gewidmet haben , den Reisenden alsFührer und Träger zugleich zu dienen. Einigeunter ihnen haben mehrmale alle Theile ihresVaterlandes durchreist, kennen alle Wege, wissenüber Vieles dem Fremden Bescheid zu geben, undgewähren, wenn man allein zu Fufs reist, eineGesellschaft , die zwischen den hohen Felsen inder schauerlichsten Einsamkeit sehr angenehm ist.Ich würde jedem Fremden rathen, einen solchenLohnbedienteu für alle Reisen, die man zu machendenkt, anzunehmen; man befindet sich in allerRücksicht besser und bequemer dabey, als seinReiseb mdel von Bauernpurschen von Ort zu Ortoder tagweise tragen zu lassen. Diese letztemkosten eben so viel , ja noch weit mehr, als dieLohnbedienten, weil ihnen der Tag ihrer Rück-kehr auch bezahlt werden mtifs; an vielen Ortenfindet man keinen Mann gerade, wenn .man ihnbraucht , und dann hat man täglich die Unan-nehmlichkeit, wegen des Lohns zu handeln. Istman so glücklich , einen von den guten Führernzu bekommen, so wird die Fufsreise weit ange-nehmer, weil man dann immer einen treuen,guten Bedienten um sich hat, der schon überallbekannt ist, und der auch für den Deutschen selbst öfters den Dollmetscher machen mufs. Nichtin allen Städten giebt es dergleichen Lohnbediente.Ich erwähne derer nicht, die in Genf und imWaatlande sind, weil diese den Reisenden fürdie ganze deutsche Schweitz von keinem andernNutzen sind, als wie jeder gewöhnliche Bediente;auch sind mir wirklich keine bekannt, die ein