Band 
Erster Theil.
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NÜTZLICHSTE USD WOHLFEUSTE Art ZU REISEN. /(3

Geschäft daraus machten, Fremden als Führer undTräger zu dienen. In der deutschen Schvveitzhingegen giebt es solche in Thun , Unterseen ,Altorf , Bern , Luzern . Herr IVerre zu Thun spricht französisch und englisch , und läfst sichtäglich einen grofsen Thaler nebst freyer Zehrungbezahlen; er trägt aber nichts, sondern machtnur den Dollnietscher. Die (liey Brüder JahobMichel zu Unterseen , im Kanton Bern , sprechenfranzösisch und sind gute Führer bey Alpenreisen.Die befsten, welche ich für Fufsreisende kenne,sind Pfister und Müller zu Zürich , Lohnbedientein dem Wirthshause zum Schwert. Der ersterehat alle Theile der Schweitz mehrmale durch-reist. Pfister war beständig mein Bedienter undBegleiter auf allen meinen Reisen ; ich bin immerso sehr mit ihm zufrieden gewesen, dafs ich ihnaufs befste empfehlen mufs. Er ist unverdrossen,nie mürrisch selbst bey angreifenden Tagreisen,zur bestimmten Stunde immer bereit, seinemHerrn sehr zugethan, ausserordentlich treu, undbey aller Gelegenheit auf die Ersparung in denAusgaben bedacht, so dafs man ihm die Besor-gung und Bezahlung von allem überlassen kann;er rasiert und frisiert, spricht französisch und ita-lienisch. Müller hat noch nicht die ganze Schweitzdurchreist, ist aber sehr treu und ordentlich. Daes sich bisweilen fügt, dafs diese Führer von den.ersten im Frühjahr apgekommenen Fremden aufReisen mitgenommen sind, so würde ich dem,der die Schweitz recht durchwandern wollte,rathen, sich eines von diesen Lohnbedienten zuversichern ; indem er ihnen die Zeit seiner Ankunft