Bern-
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damals niedrige Geländer herabgeschleudert. ErZiel in einen Krautgarten, brach Arm und Bein,und wurde wieder hergestellt — Bey dem Korn-hause — Bey dem Ballhause — Auf den obernund untern Graben — Auf dem Wall, die kleineSchanze genannt. 2) Ausser der Stadt: Nach derEngi y 4 St. weit, des Sommers ein anmuthigerBelustigungsort der Berner ; nahe am Eingängeauf einem ofnen Platze geniefst man die ausge-dehnteste Alpenansicht aus der ganzen Gegendvon Bern . Um alle Gebirge genau können zulernen, welche sich hier im Gesichtskreifs dar-stellen, ist das herrliche Blatt: Darstellung dervon Bern aus sichtbaren Alpenkette, von Sinderund Bieter , unentbehrlich. Am Ende der Engibieten sich zwey Rückwege nach Bern an. Dereine geht grade fort durch eine in einen Tannen-wald gehauene Allee nach Reichenbach, oftmaligenWohnsitz der Helden : Ulrichs von Irlach —welcher seine Mitbürger in ihrer ersten und sieg-reichen Schlacht gegen die Oesterreicher ind Ritter am Donnerbiihel im J. 1291 anführte — utd dessenSohns, Rudolphs von Erlach, Siegers be T Laupen(s. diesen Artikel). Ohne Ehrgeitz und Eitelkeitnach so hohen Ruhm, baute er als tugendhafterBürger bis ins hohe Alter in Reichenlach seinFeld, und wurde im J. 1360 von seinen Schwie-gersohn von Rudenz abscheulichen Andenkens, mitseinem eignen Siegesschwerdte, das an <er Wandliieng, ermordet! Von Reichenbach kam man ineiner Stunde entweder über Vp orblauen oderüber die neue Brücke (beydes mahlerische (egenden)nach Bern zurückkehren. Der andere Weg am