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Blume, bey Taveiannaz. Festnca Halleri, auf An-zein da z. Die nordischen W e i d e n auf dem Bon —laire. Brassica alpina (nur hier) auf Sur Charnp; undFestuca pumila nur auf 'Taveiannaz .
Mineralogie. Bey Sublin bricht im Gypsgediegner Schwefel trummweise; in der Galleriedes Vauds körniger und spatbiger Muriazit; aufdem Chamossaire oolitisches Eisenerz im Kalkstein.
Geognost. Thatsachen. Die Salzquellenliegen in einer Gypsformation, welche sich vonS. nach N. in einer Breite von 4 St. von Fregnieresbis zur Grande eau über der Brücke der Tinezeigt ; und da der Gyps auch noch bey Charbo-nieres zu Tage ausgeht, so dehnt sich diese For-mation gewiis bis hieher. Hin und wieder tieftder Gyps so, dafs man ihn nicht verfolgen kann.Von W. nach O. zeigt sich diese Formation vomLiethal (Bex gegenüber inl Unter-Wallis ) an, bishinter Pillori auf der Seite von Chatelet oderGsteig im Saunen- Lande. Der Gyps erhebt sichbis auf den Col d’Arpille, 4000 F. über Bex ; und500 F. tiefer als Bex, in dem Schacht Bouillet ,zeigt sich ebenfalls Gyps. Diese Formation scheintnach W. durch Savoyen bis St. Julien sur Savoye,südwestlich von Genf fortzustreichen; denn mansieht dort den Gyps an tausend verschiednen Or-ten in allen natürlichen oder künstlichen Durch-schnitten der Felsen und Hügel. Nach O. setztdiese Formation ins Saanen -Land, (nemlich durchEtivaz j Gsteig, Lauenen-Th&l, über den Reulis-se/r-Berg, wo der Gyps in einer Höhe von 54°°F. übers Meer zu Tage ausgehr), durch Simmen-Thal, nach dem Tkuner- See bey Spietz, Krat-