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tingen, Leisigen fort. Eben so setzt vielleichtdiese Gypsformation auch nach SO. unter den Felsender Diablerets und des Moeveran fort, und stehtmit dem Gyps in Verbindung, welcher in Unter-Wallis bey Saillon und Charas zu Tage ausgeht,nach W. bey Vouaz, Vonlege , Chahle , Orsieres ,durchs Ferreoc- Thal, durch Piemont bis westwärtsdes kleinen Bernhards, und nach 0 . durch dasganze Ober-VPallis , an der Südseite des Gothardsund durch ganz Graubiindten fortstreicht. (S.hierüber den Art. Lukmanier *). Die Schichtendieser ausserordentlich merkwürdigen Gypsforma-tion haben sehr verschiedne Einsenkungen, undstreichen von NO. nach SW. Wie bey Sublin,so zeigt sich in diesem Gyps auch im Lauenea-Thal , Simmen - Thal und zu Sp.ietz , Schwefel.Die Gypsformation in der Landschaft Aigle istjnit einer Kalkstein-Formation bedeckt, welche inden Diablerets bis 9600 F. übers Meer empor-steigt **). Merkwürdig an diesem Kalkstein istfolgendes: 1) Der Kalkstein ist mit Thon, auchmit Quarz gemengt, und geht daher oft in Thon-schiefer, oft in einen äusserst festen, harten, ausgroben Quarzkörnern bestehenden Sandstein über,welcher bisweilen in sehr dicken Bänken liegt; z. B.flm Taviglione, in einer Höhe von 7000 F. übersMeer, ein Schicht grünen Sandsteins von 1000 F.
In dieser Uebersicht der Gyps-Formation sind mehreregeognostisch wesentlich verschiedne Gyps - Formationenzusammen yereinigt.
Es ist sehr zweifelhaft, ob der Gyps unter der KalL-.-stein-Formation der Diablerets liege. E.