*38
Die Versteinerungen, welche sich in dem Avenconauf dem Anzeindaz finden, sind von diesen Schich-ten abgespfdt. Der Felsen Argentine zeigt Ver-steinerungen, die unter einander sehr verschiedenund offenbar Ueberreste verschiedner Schichtenvon Seekörpern sind. Von dem See Brettaye bisPerche liegt eine ausserordentliche Schicht vollVersteinerungen ; sie ist die regelmäfsigste vonallen vorigen ; ihre spathartige Hauptmasse , undihre Schaalthiere sehr mannigfaltiger Art, zeigeneine von den andern verschiedne Epoche an.
Die Salzquellen liegen in der Gipsformation *)von Bex , zwischen dem Avencon und der Grionne.Der Felsen, in welchem die Salzquellen sich be-finden , wird mit dem gemeinen Namen Roc grisbenannt, und besteht aus Thonschiefer, mehr oderminder mit Kalk und Quarz gemengt, und istbisweilen so hart, dafs er mit dem Stahl Feuergiebt; und da, wo er am härtesten ist, zeigensich immer Salzquellen **). In diesen grauenFelsgn trift man bisweilen Nester von fasrigtemSteinsalz. Noch nie hat man eine Spur von tltie-rischen oder vegetabilischen Substanzen darin an-getroffen. Unter diesen grauen Felsen liegt ge-meiner Gips von weisser und grauer Farbe. Wasman bisher unter dem Namen Cylinder, als denKern dieser Gipsfelsen und als den Hauptsitz aller
*) Wahrscheinlich über dem Gips in der Thonsehiefer-Formaiion liegt das Salz. S. hierüber Struve’s obenangeführte Sohrift. E.
**) Die Salzquellen hängen mehr von der Lage, und be-sonders von der Biegung des Thonschiefer-Flozes , alsvon seiner Härte und Bestandteilen ab. E.